/ en / Traditional / mobile

Beats Biblionetz - Aussagen

Elektrosmog ist ein Gesundheitsrisiko

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconBemerkungen

Die Wissenschafter haben keine Hinweise darauf gefunden, dass Menschen, die sich selbst als «elektrosensibel» bezeichnen, in irgendeiner Weise stärker auf elektromagnetische Strahlung reagieren als andere.
im Text Resultate aus dem nationalen Forschungsprogramm zu den möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Strahlung (2011)
Heute weiss man viel mehr als noch vor zehn Jahren. 2009 etwa haben amerikanische Forscher unter Einbezug aller vorhandenen Daten wie Zunahme der Handynutzung, Risikoberechnungen und biologischer Grundlagen vorhergesagt, dass 2017 in den USA die Anzahl Hirntumore epidemieartig zunehmen werde. Tatsache ist, dass kein aussergewöhnlicher Anstieg zu erkennen ist.
Von Martin Röösli, Matthias Meili im Text «Mehr Antennen sind besser» (2018) auf Seite 42
Dass die Mobilfunkindustrie auch im Forschungsbereich Einfluss ausübt, zeigte eine Studie der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Bern, Basel und Bristol [1]: Nur 30% derjenigen Mobilfunkstudien, welche von der Industrie finanziert wurden, zeigten gesundheitsrelevante Effekte, während über 70% der gemischt oder öffentlich finanzierten Studien einen Effekt zeigen.
Von Yvonne Gilli, Cornelia Semadeni, Bruno Germann, Bernhard Aufdereggen, Edith Steiner-Rüedi im Text Mobilfunk und Gesundheit (2007)
Anders als bei der Belastung durch Luftschadstoffe weiss die Wissenschaft immer noch sehr wenig darüber, ob und inwiefern nichtionisierende Strahlung die Gesundheit von Mensch und Umwelt gefährdet. Diese Frage beschäftigt nicht nur Wissenschafter, Behörden und die Industrie: Auch weite Kreise der Bevölkerung sind besorgt darüber, was sich in der regen Berichterstattung zu Risiken des Mobilfunks in den Medien widerspiegelt. Zwar ist seit langem bekannt, dass hochdosierte elektromagnetische Felder biologisches Gewebe erwärmen und unter Umständen zu Zellschäden und gesundheitlichen Problemen führen können. Im Alltag sind wir hingegen nur schwacher Strahlung im Niedrigdosisbereich ausgesetzt. Diese ist so gering, dass eine Temperaturerhöhung im Körper nicht messbar ist, beziehungsweise sehr niedrig bleibt. Zudem legte der Bundesrat im Jahr 2000 Grenzwerte für elektromagnetische Felder - teilweise strenger als international üblich - in der «Verordnung über nichtionisierende Strahlung» (NISV) fest. Trotzdem bleibt die Frage offen, ob es unterhalb der bestehenden Grenzwerte sogenannte nicht-thermische Effekte auf lebende Materie und damit den Menschen gibt.
im Text Resultate aus dem nationalen Forschungsprogramm zu den möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Strahlung (2011)

iconEinträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

icon28 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.