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Schule fördert Kurzsichtigkeit

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Mit der Gutenberg- Studie aus Mainz etwa, die zwischen 2007 und 2012 mehr als 15 000 Probanden untersuchte, konnte Norbert Pfeiffer zeigen, dass Kurzsichtigkeit mit der Zahl der Schuljahre zunimmt. Nach dreizehn Jahren Schule waren jeder Zweite und beinahe doppelt so viele kurzsichtig wie nach neun Jahren.
Von Mathias Tertilt im Text Ab nach draussen! (2016)
Wie stark sich Viellesen auf das Sehvermögen auswirkt, zeigt die Gutenberg-Gesundheitsstudie der Mainzer Unimedizin, an der auch Norbert Pfeiffer mitgearbeitet hat. Seit über zehn Jahren untersuchen Wissenschaftler dafür bei 15'000 Menschen alle fünf Jahre Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem, Haut, Gehör, Psyche – und auch die Augen. Die Ergebnisse lassen keinen Zweifel: «Kurzsichtigkeit korreliert sehr stark mit der Zeit, die jemand in die Schule geht», sagt Pfeiffer. «Ein Abiturient hat ein doppelt so hohes Risiko wie ein Hauptschulabsolvent.»
Von Jan Schwenkenbecher im Text Mit zunehmender Bildung verschlechtern sich die Augen (2018)
Manfred SpitzerNaturvölker haben mit alldem kein Problem und brauchen daher auch keine Lesebrillen: Sie blicken vor allem in die Weite und ihre Augen entwickeln sich normal, d.h. wachsen im Laufe der lugend solange, bis sie normalsichtig sind. Wenn jedoch Kulturvölker ihren Kindern schon in jungen Jahren das Lesen beibringen, dann kommt es zu Kurzsichtigkeit, die in der Augenheilkunde schon lange als Schulkurzsichtigkeit (Schulmyopie) bezeichnet wird: Fokussiert man vor allem im Nahbereich (beim Lesen von Schrift) so wird das Auge zu lang, weil sich die Strahlen vom Bildschirm erst »weiter hinten« schneiden und das Längenwachstum der Augen bis sie scharf sehen entsprechend länger anhält.
Von Manfred Spitzer im Buch Die Smartphone-Epidemie (2019) im Text Kurzsichtig wegen Mangel an Weitsicht auf Seite 52

iconZitationsgraph

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