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Beats Biblionetz - Bücher

Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte

Diplomarbeit
Reinhard Wagner ,     
Buchcover
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iconZusammenfassungen

Ziel der vorliegenden Ausarbeitung ist es, systemwissenschaftliche Grundkonzepte und Grundmuster zu vermitteln sowie den Forschungsstand in diesem Bereich zu skizzieren. Systeme finden sich in unserer Umwelt beinahe ohne Ende. Angefangen beim Menschen, der selbst ein System darstellt, über den alltäglichen Umgang mit Mitmenschen als soziales System, der Stadt, in welcher man lebt als materielles System, der Wirtschaft als ökonomischem System, bis hin zu unserer natürlichen Umwelt als riesiges Supersystem. All diesen Systemen ist gemeinsam, dass sie gewisse immer wieder auftretende und aufeinander übertragbare Strukturen und Funktionsarten aufweisen. Kenntnis und Verständnis dieser Mechanismen kann entscheidend zu einer Verbesserung des Umgangs mit Systemen und der Gestaltung von steuernden oder korrigierenden Eingriffen beitragen. Auf diese Art und Weise sollen systemwissenschaftliche Grundprinzipien wie Rückkoppelungen, Dynamik, Stabilität, Chaos, Wachstum oder Zeitverzögerungen vermittelt werden. Es soll dadurch eine Sensibilisierung für den Umgang mit komplexen Systemen erreicht werden und darüber hinaus zu einem besseren Verständnis für systemische Abläufe und Mechanismen führen. [...] Darüber hinaus soll eine vor allem allgemein verständliche Vermittlung der Grundkonzepte der Systemwissenschaft erzielt werden.
Von Reinhard Wagner in der Diplomarbeit Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte (2002)

iconKapitel Unter den anklickbaren Kapiteln finden Sie Informationen über einzelne Teile des gewählten Werks.

  • 1. Einführung und Fragestellung
  • 2. Was ist ein System?
  • 3. Was ist systemisches Denken?
  • 4. Darstellungsformen / Systemmodelle
  • 5. Rückkoppelungen
  • 6. Wachstum
  • 7. Stabilität und Dynamik
  • 8. Chaos
  • 9. Zeitverzögerungen
  • 10. Systemarchetypen nach Senge
  • 11. Systemisches Handeln / Steuerung von Systemen
  • 12. Zusammenfassung

iconDiese Diplomarbeit erwähnt...


Personen
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Ross Ashby, Janet H. Beavin, William Behrens, Ludwig von Bertalanffy, William Braun, Fritjof Capra, Dietrich Dörner, Richard Fisch, Jay Forrester, Peter Gomez, Don D. Jackson, Immanuel Kant, Art Kleiner, Niklas Luhmann, Humberto R. Maturana, Donella Meadows, Dennis Meadows, John von Neumann, Isaac Newton, Günther Ossimitz, Gilbert Probst, Jørgen Randers, Anatol Rapoport, George Richardson, Charlotte Roberts, Peter M. Senge, Francisco J. Varela, Frederic Vester, Paul Watzlawick, John H. Weakland, Norbert Wiener

Aussagen
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Biokybernetische Regel 1: Negative Rückkopplung muss über positive Rückkopplung dominieren.
Biokybernetische Regel 2: Die Systemfunktion muss vom quantitativen Wachstum unabhängig sein.
Biokybernetische Regel 3: Das System muss funktionsorientiert und nicht produktorientiert arbeiten.
Biokybernetische Regel 4: Nutzung vorhandener Kräfte nach dem Jiu-Jitzu-Prinzip statt Bekämpfung nach der Boxer-Methode.
Biokybernetische Regel 5: Mehrfachnutzung von Produkten, Funktionen und Organisationsstrukturen.
Biokybernetische Regel 6: Recycling: Nutzung von Kreisprozessen zur Abfall- und Abwasserverwertung.
Biokybernetische Regel 7: Symbiose: Gegenseitige Nutzung von Verschiedenartigkeit durch Kopplung und Austausch.
Biokybernetische Regel 8: Biologisches Design von Prdoukten, Verfahren und Organisationsformen durch Feedback-Planung.
Denkfehler 1: Probleme sind objektiv gegeben und müssen nur noch klar formuliert werden.
Denkfehler 2: Jedes Problem ist die direkte Konsequenz einer einzigen Ursache.
Denkfehler 3: Um eine Situation zu verstehen, genügt eine «Photographie» des Ist-Zustandes.
Denkfehler 4: Verhalten ist prognostizierbar; notwendig ist nur eine ausreichende Informationsbasis.
Denkfehler 5: Problemsituationen lassen sich «beherrschen», es ist lediglich eine Frage des Aufwandes.
Denkfehler 6: Ein «Macher» kann jede Problemlösung in die Praxis umsetzen.
Denkfehler 7: Mit der Einführung einer Lösung kann das Problem endgültig ad acta gelegt werden.
The fifth discipline law 1: Todays problems come from yesterday's "solutions".
The fifth discipline law 2: The harder you push, the harder the system pushes back.
The fifth discipline law 3: Behavior grows better before it grows worse.
The fifth discipline law 4: The easy way out usually leads back in.
The fifth discipline law 5: The cure can be worse than the disease.
The fifth discipline law 6: Faster is slower.
The fifth discipline law 7: Cause and effect are not closely related in time and space.
The fifth discipline law 8: Small changes can produce big results — but areas of highest leverage are often the least obvious.
The fifth discipline law 9: You can have your cake and eat it too — but not at once.
The fifth discipline law 10: Dividing an elephant in half does not produce two small elephants.
The fifth discipline law 11: There is no blame.

Begriffe
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Autopoieseautopoiesis, Balancing process with delayBalancing process with delay, Chaoschaos, Chaostheoriechoas theory, Einflussmatrix, Entropieentropy, Eroding GoalsEroding Goals, EscalationEscalation, Fixes that failFixes that fail, Fliehkraftregler, GefangenendilemmaPrisoner's dilemma, Handelnacting, Homöostase, Komplexitätcomplexity, Kybernetikcybernetics, Limits to GrowthLimits to Growth, Managementmanagement, Maschinemachine, MIT, Modellmodel, Negative Rückkoppelung, Positive Rückkoppelung / Teufelskreisvicious circle, Rückkopplung / Regelkreisfeedback loop, Selbsterfüllende Prophezeiungself-fulfilling prophecy, Selbstorganisationself organisation, Selbstregulierung, Seltsame Attraktorenstrange attractor, Shifting the BurdenShifting the Burden, Spieltheoriegame theory, Success to the SuccessfulSuccess to the Successful, Systemsystem, Systemarchetypensystem archetypes, Systemdenkensystems thinking, Systemtheoriesystem theory, Tragedy of the CommonsTragedy of the Commons, Ursachecause, Vernetztes Denken, Wirkungsdiagramm, Wissenschaftscience, Zeittime, Zufall
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
Allgemeine Systemtheorie (Anatol Rapoport) 2000
Unsere Welt - ein vernetztes System (Frederic Vester) 1, 1, 2, 2, 6, 6, 4, 6, 4, 3, 3, 39333917
1967    Menschliche Kommunikation (Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson) 8, 9, 10, 18, 16, 40, 13, 23, 22, 17, 15, 18912001851334
1969General System Theory (Ludwig von Bertalanffy) 1, 1, 2, 6, 4, 8, 3, 3, 6, 2, 1, 51825267
1972Die Grenzen des Wachstums Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (William Behrens, Donella Meadows, Dennis Meadows, Jørgen Randers) 16000
1974    Lösungen (Paul Watzlawick, John H. Weakland, Richard Fisch) 3, 4, 3, 10, 7, 16, 11, 6, 10, 6, 8, 61813367031
1980  Neuland des Denkens (Frederic Vester) 2, 4, 2, 8, 4, 12, 6, 2, 7, 3, 1, 4155844964
1987Vernetztes Denken im Management Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Peter Gomez, Gilbert Probst) 2, 2, 2, 2, 7, 4, 3, 2, 2, 2, 2, 29921557
1989    Die Logik des Misslingens (Dietrich Dörner) 2, 7, 7, 20, 6, 10, 3, 3, 7, 5, 4, 10401201014248
1990Feedback Thought in Social Science and Systems Theory (George Richardson) 1, 1, 3, 2, 9, 4, 4, 5, 3, 1, 1, 2842813
1990    The Fifth Discipline (Peter M. Senge) 5, 5, 12, 20, 9, 26, 13, 8, 13, 6, 5, 6676163954
1994    The Fifth Discipline Fieldbook (Peter M. Senge, Art Kleiner, Bryan Smith, Charlotte Roberts, Richard Ross) 1, 3, 3, 8, 4, 2, 5, 3, 4, 3, 1, 2202421401
1996  Lebensnetz (Fritjof Capra) 10, 7, 9, 16, 8, 38, 12, 23, 19, 21, 22, 21132822116806
1999  Die Kunst vernetzt zu denken (Frederic Vester) 2, 5, 3, 14, 6, 14, 12, 4, 10, 3, 3, 4179047571
2000Entwicklung systemischen Denkens (Günther Ossimitz) 4, 1, 4, 8, 3, 6, 3, 3, 5, 2, 3, 597753325
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1976   Problems with causal-loop diagrams (George Richardson) 1, 1, 2, 2, 4, 4, 4, 2, 3, 3, 1, 1651847
2002   The System Archetypes (William Braun) 3, 1, 3, 1, 3, 2, 2, 3, 2, 4, 3, 331531273

Zitate
Ich hoffe hinlänglich klargemacht zu haben, dass man das, was oftmals pauschal "vernetztes Denken" oder "systemisches Denken" genannt wird, nicht als eine Einheit, als eine bestimmte, isolierte Fähigkeit betrachten kann. Es ist ein Bündel von Fähigkeiten, und im wesentlichen ist es die Fähigkeit, sein ganz normales Denken, seinen "gesunden Menschenverstand" auf die Umstände der jeweiligen Situation einzustellen (Dietrich Dörner)

iconDiese Diplomarbeit erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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icon1 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconVolltext dieses Dokuments

LokalAuf dem WWW Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte: Gesamte Arbeit als PDF (lokal: PDF, 1624 kByte; WWW: Link OK 2018-03-11)

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Beat ( 17.01.2004)

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iconBeat und Diese Diplomarbeit

Beat war Co-Leiter des ICT-Kompetenzzentrums TOP während er Diese Diplomarbeit ins Biblionetz aufgenommen hat. Die bisher letzte Bearbeitung erfolgte während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule. Beat besitzt ein physisches und ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Aufgrund der vielen Verknüpfungen im Biblionetz scheint er sich intensiver damit befasst zu haben. Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren. Beat hat Diese Diplomarbeit auch schon in Blogpostings erwähnt.

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