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Beats Biblionetz - Bücher

Konzeption eines Informatik-Schülerlabors und Erforschung dessen Effekte auf das Bild der Informatik bei Kindern und Jugendlichen

Nadine Bergner ,    
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iconZusammenfassungen

Informatik spielt in allen Lebensbereichen eine wachsende Rolle. Daher ist die Arbeitsmarktsituation für Informatikerinnen und Informatiker äußerst positiv, dennoch ist die Anzahl der Studierenden bzw. Auszubildenden im IT-Bereich bei Weitem zu gering, um die große und wachsende Nachfrage zu bedienen. Woran mag dies liegen? Was macht diese Jobs - gerade auch für junge Frauen - so unattraktiv? Und wie kann man dieser Situation entgegenwirken? Diesen und weiteren Fragen geht die vorliegende Dissertation nach. Dazu wird analysiert, welches Bild Kinder und Jugendliche von Informatik haben und was sie über Informatikerinnen und Informatiker denken. Demgegenüber steht das anzustrebende Bild der Informatik, also wie die Fachcommunity sich selbst sieht bzw. gesehen werden möchte. Eine Möglichkeit, mehr junge Menschen für die Informatik zu begeistern und damit als potentiellen Nachwuchs zu gewinnen, ist der Aufbau eines Schülerlabors für Informatik. Die Wahl eines außerschulischen Lernortes ist unter anderem durch das Schattendasein begründet, welches das Fach Informatik derzeit im Fächerkanon vieler Bundesländer (speziell auch in Nordrhein-Westfalen, wo diese Arbeit entstanden ist) einnimmt. Die vorliegende Dissertation umfasst zum einen die Konzeption, den Aufbau, die Weiterentwicklung sowie die qualitative und quantitative Evaluation des InfoSphere - Schülerlabor Informatik an der RWTH Aachen, welches seit der Gründung im Juni 2010 bereits 4.122 Schülerinnen und Schüler begrüßen durfte. Zum anderen wurde eine Evaluation mit 1.349 auswertbaren Datensätzen der Schülerinnen und Schüler zum Thema „Bild der Informatik“ umgesetzt, welche zum Ausbau der bisherigen Forschung auf diesem Gebiet bereits die Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen ab der 3. Klassenstufe untersucht.Die Konzeption des Schülerlabors beinhaltet neben Entscheidungen zur Ausstattung der Räumlichkeiten sowie dem Einsatz lernförderlicher Medien und Materialien vor allen Dingen die Ausgestaltung von aktuell 27 didaktisch ausgearbeiteten Lernangeboten für die verschiedenen Altersstufen. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass diese lernerzentriertes Arbeiten ermöglichen, damit die Kinder und Jugendlichen die Informatik selbstständig für sich entdecken können. Weiter sind die Module so konzipiert, dass speziell die häufig nicht wahrgenommenen Aspekte der Informatik (z.B. kreatives Arbeiten, Teamwork und auch der starke Alltagsbezug) in den Vordergrund rücken. Die Konzeption des Schülerlabors wurde über das Feedback von Lehrkräften wie auch Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern hinaus im Zeitraum Januar 2011 bis Oktober 2012 mittels 354 Schülerdatensätzen tiefergehend evaluiert. Die hauptsächlich quantitative Evaluation im Hinblick auf die Schülervorstellungen über die Disziplin wie auch das Arbeitsleben von Informatikerinnen und Informatikern wird mittels eines online-gestützten Pre-Post-Testdesigns umgesetzt. Nachdem bereits im ersten Zeitraum einzelne Fragen zum Bild der Informatik gestellt wurden, wurden die Fragebögen zum November 2012 komplett auf das Thema „Schülervorstellungen über Informatik“ abgestimmt. Im zweiten Zeitraum - November 2012 bis Dezember 2013 - konnten 116 vollständige Datensätze von Grundschulkindern sowie 879 Antworten von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II ausgewertet werden. Dabei wurde neben dem vorherrschenden Bild (Pre-Test) auch die Veränderung gemessen, die ein Besuch im InfoSphere, differenziert nach den verschiedenen Modulthemen und -realisierungen, bewirkt hat (Post-Test). Insgesamt ergaben sich interessante Differenzen zwischen den Geschlechtern sowohl bezüglich der Erwartungen und Vorlieben an den Besuch im InfoSphere als auch bezüglich der Vorstellungen über die Disziplin Informatik bzw. Tätigkeiten und Charakteristika professioneller Informatikerinnen und Informatiker. Beispielsweise sehen die Mädchen, stärker als ihre Mitschüler, die technischen Aspekte der Informatik im Vordergrund. Diese Aussage gepaart mit dem Ergebnis, dass Mädchen insbesondere die technischen Aspekte wenig interessant empfinden, kann bereits als ein Indiz für die niedrige Zahl an Informatikinteressentinnen gesehen werden. Diese und weitere spannende Ergebnisse werden im Rahmen der Arbeit detailliert statistisch analysiert. Dabei wird auch die unterschiedliche didaktische wie inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Module in Bezug zu den gemessenen Veränderungen im Denken der Kinder und Jugendlichen gesetzt. Im Ausblick finden sich zahlreiche Ideen zum Ausbau des Schülerlabors wie auch der Erweiterung der Forschung im Rahmen dessen.
Von Nadine Bergner in der Dissertation Konzeption eines Informatik-Schülerlabors und Erforschung dessen Effekte auf das Bild der Informatik bei Kindern und Jugendlichen (2015)

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Personen
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D.P. Ausubel, Rüdeger Baumann, Theresa Beaubouef, Tim Bell, Nadine Bergner, Andreas Bertow, Autorengruppe Bildungsberichterstattung, Ivo Blöchliger, Jerome S. Bruner, Peter Denning, Mike Fellows, Michael Fothe, Steffen Friedrich, Silke Grafe, Vania Guerra, Bardo Herzig, Peter Holzwarth, Ludger Humbert, Werner Jank, Päivi Kinnunen, Maria Knobelsdorf, Beate Kuhnt, Susanne Maass, Johannes Magenheim, Lauri Malmi, John Mason, Hilbert Meyer, Simon Peyton Jones, Peter Rechenberg, Ulrik Schroeder, Sigrid E. Schubert, Carsten Schulte, Andreas Schwill, The Royal Society, Marc Weintz, Heike Wiesner, Jeannette M. Wing, Ian H. Witten

Fragen
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Was ist Informatik?What is computer science?

Begriffe
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Fachdidaktik, Informatikcomputer science, Informatik-Didaktikdidactics of computer science, Knabenboy, Mädchengirl
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
Was ist Informatik (Peter Rechenberg) 3, 3, 2, 5, 1, 6, 2, 1, 2, 4, 3, 81978968
1960The Process of Education (Jerome S. Bruner) 2, 3, 3, 4, 4, 7, 5, 6, 2, 3, 4, 8621582176
1968Educational Psychology (D.P. Ausubel) 29000
1996Didaktik der Informatik (Rüdeger Baumann) 2, 1, 2, 1, 1, 1, 3, 4, 2, 2, 4, 44314970
2001  Informatikunterricht und Medienbildung (Reinhard Keil, Johannes Magenheim) 10, 7, 8, 15, 7, 14, 15, 11, 12, 13, 9, 2658149264147
2002  Didaktische Modelle (Werner Jank, Hilbert Meyer) 4, 6, 7, 3, 5, 7, 4, 2, 7, 5, 3, 143684142991
2004   Didaktik der Informatik (Sigrid E. Schubert, Andreas Schwill) 4, 10, 1, 6, 6, 10, 5, 4, 5, 8, 7, 1232124121590
2005  Unterrichtskonzepte für informatische Bildung (Steffen Friedrich) 28, 29, 21, 32, 30, 25, 27, 17, 26, 30, 32, 5879346584158
2006    Digitale Medien in der Schule (Bardo Herzig, Silke Grafe) 3612263636
2006ICER 2006 (Richard J. Anderson, Sally Fincher, Mark Guzdial) 2, 4, 1, 3, 3, 2, 4, 1, 5, 3, 3, 61943641
2006    Computer Science Unplugged (Tim Bell, Ian H. Witten, Mike Fellows) 5, 10, 6, 11, 8, 13, 4, 2, 6, 9, 10, 12483112781
2007  INFOS 2007 - Didaktik der Informatik in Theorie und Praxis (Sigrid E. Schubert) 14, 16, 11, 17, 12, 14, 15, 9, 13, 10, 11, 1872194181893
2008Schüler, Lehrer und Neue Medien in der Grundschule (Andreas Bertow) 1, 2, 1, 2, 2, 1, 1, 2, 2, 3, 1, 1211124
2008   Jahrbuch Medienpädagogik 7 (Heinz Moser, Werner Sesink, Dorothee M. Meister, Brigitte Hipfl, Theo Hug) 5, 2, 4, 4, 6, 5, 3, 1, 3, 3, 5, 818598407
2011    Biographische Lern- und Bildungsprozesse im Handlungskontext der Computernutzung (Maria Knobelsdorf) 2, 2, 1, 3, 4, 1, 2, 2, 3, 6, 2, 46134149
2012    Shut down or restart? (The Royal Society) 1, 5, 1, 1, 9, 3, 4, 3, 6, 4, 4, 10132410264
2012    Bildung in Deutschland 20121, 1, 1, 1, 1, 2, 1, 2, 1, 1, 2, 645675
2013    Informatics at school - Worldwide (Vania Guerra, Beate Kuhnt, Ivo Blöchliger) 1, 1, 5, 2, 1, 1, 2, 2, 2, 1, 2, 41124130
2013    INFOS 2013 Praxisband (Norbert Breier, Peer Stechert, Thomas Wilke) 3, 5, 5, 5, 2, 5, 3, 3, 3, 5, 5, 12126012102
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
2001    Informatik lehren (Ludger Humbert) 3916
2003    Great principles of computing (Peter Denning) 6, 6, 1, 1, 2, 5, 6, 1, 3, 3, 4, 10341810321
2005    Why the High Attrition Rate for Computer Science Students (Theresa Beaubouef, John Mason) 38363838
2005    Erwartungen und Wahlverhalten von Schülerinnen und Schülern gegenüber dem Schulfach Informatik (Carsten Schulte, Johannes Magenheim) 7, 7, 2, 5, 5, 5, 3, 4, 8, 7, 5, 1671316758
2006    Computational Thinking (Jeannette M. Wing) 4, 5, 3, 3, 2, 5, 4, 1, 6, 3, 3, 854218389
2006   Programmieren, Mathe und ein bisschen Hardware... Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Susanne Maass, Heike Wiesner) 1, 2, 4, 1, 2, 3, 3, 2, 2, 1, 3, 1051410547
2006    Why students drop out CS1 course? (Päivi Kinnunen, Lauri Malmi) 1, 1, 1, 1, 11015
2007    Das informatische Weltbild von Studierenden (Maria Knobelsdorf, Carsten Schulte) 1, 2, 1, 3, 1, 3, 1, 1, 3, 1, 2, 4974235
2008Bildpädagogik und Medienkompetenzentwicklung als politische Bildung (Peter Holzwarth) 1, 3, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 3, 2, 222293
2011    Informatik in die Schule! (Michael Fothe, Steffen Friedrich) 4, 2, 1, 1, 1, 2, 1, 2, 1, 1, 1, 8398199
2011    Computing at School (Simon Peyton Jones) 3, 1, 1, 1, 1, 2, 2, 2, 1, 1, 3, 8398118
2013   Modellierung als ein wichtiges Werkzeug der Informatik am Beispiel einer Ampelsteuerung mittels Mikrocontroller (Nadine Bergner, Marc Weintz, Ulrik Schroeder) 11, 1, 2, 2, 2, 2, 1, 2, 1, 1, 1, 228228

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iconBeat und Diese Doktorarbeit

Beat hat Diese Doktorarbeit erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Er hat Diese Doktorarbeit einmalig erfasst und bisher nicht mehr bearbeitet. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.

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Verweise auf Diese Doktorarbeit 6
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2017