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Beats Biblionetz - Personen

Definitionen von Beat Döbeli Honegger

Auf dieser Seite sind alle im Biblionetz vorhandenen Definitionen von Beat Döbeli Honegger aufgelistet.

Access-Provider
  • Ein Access-Provider bietet (kostenlos oder gegen Entgelt) zeitweisen oder dauernden Zugang zum Internet an.
    von Beat Döbeli Honegger
Akkommodation
  • Das Modell aufgrund von nicht zum bisherigen Modell passender Wahrnehmung anpassen.
    von Beat Döbeli Honegger
algorithmic problem
  • Algorithmic problems nach Jonassen sind Probleme, bei denen ein vorher erlernter Algorithmus angewendet werden kann/muss (es geht also nicht darum, einen Algorithmus für ein Problem zu entwickeln, sondern einen bekannten Algorithmus anzuwenden).
    von Beat Döbeli Honegger
Algorithmus
  • Ein Algorithmus ist eine formale Ablaufbeschreibung (z.B. Backrezept, Spielregeln, Programmablauf).
    von Beat Döbeli Honegger
Anwendungsorientierte Perspektive
  • Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien in allen Bereichen des Lebens effektiv und effizient.
  • Die anwendungsbezogene Perspektive fokussiert auf die zielgerichtete Auswahl von Systemen und deren effektive und effiziente Nutzung zur Umsetzung individueller und kooperativer Vorhaben. Sie geht Fragen nach, wie und warum Werkzeuge ausgewählt und genutzt werden. Dies erfordert eine Orientierung hinsichtlich der vorhandenen Möglichkeiten und Funktionsumfänge gängiger Werkzeuge in der jeweiligen Anwendungsdomäne und deren sichere Handhabung.
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
argumentum ad antiquitatem
  • Argumentation in der Art "Das wurde schon immer so gemacht."
    von Beat Döbeli Honegger
Assimilation
  • Die Wahrnehmung in das bestehende Modell einpassen.
    von Beat Döbeli Honegger
Aufmerksamkeitsökonomie
  • Die digitale Revolution hat die Verfügbarkeit verschiedenster Güter einerseits und die Informationsflut andererseits massiv erhöht. Daraus resultiert, dass die menschliche Aufmerksamkeit, die mit dieser Flut nicht Schritt halten kann, als rares Gut zunehmend an Bedeutung gewinnt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen
Autonome
Availability bias
  • Als availability bias - oder Verfügbarkeitsverzerrung - wird die Gefahr bezeichnet, dass eine Meta-Analyse durch leichter verfügbare Studien verzerrt wird, d.h. weniger gut verfügbare Studien nicht in die Meta-Analyse einbezogen werden und die leichter verfügbaren Studien sich bezüglich den untersuchten Effekten von den schwieriger verfügbaren Studien unterscheiden.
    von Beat Döbeli Honegger
BeatBot
  • BeatBot ist der persönliche digitale Assistent von Beat Döbeli. Er ist ein Abkömmling von A.L.I.C.E.
    von Beat Döbeli Honegger
Berliner Didaktik / Lerntheoretischer Ansatz
  • Das Berliner Didaktik-Modell unterscheidet zur Planung von Unterricht 2 Bedingungsfelder und 4 Entscheidungsfelder. Soziokulturelle und anthropogene Voraussetzungen geben dabei die Bedingungen vor, unter denen die Intention, die Thematik, die Methoden und schliesslich die Medien des Unterrichts bestimmt werden muss.
    von Beat Döbeli Honegger
Beschaffung
Browser
  • Ein Browser ist ein Computerprogramm, mit dem man sich im World Wide Web (WWW) bewegen und WWW-Seiten betrachten kann.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Broschüre Wellenreiten auf der Daten-Autobahn (1997) im Text Suchen im WWW auf Seite 8
BYOD
  • Die Erlaubnis oder die Aufforderung der Schule, persönliche (Klein-)Computer mit in die Schule zu bringen.
    von Beat Döbeli Honegger
  • Bring Your Own Device (BYOD) beschreibt den Trend, dass Mitglieder von Organisationen (Unternehmen, Schulen, Hochschulen) ihre eigenen Mobilgeräte in die Organisation mitbringen und damit auf Organisationsserver zugreifen und auch Organisationsdaten auf den persönlichen Geräten verarbeiten und speichern.
    von Beat Döbeli Honegger
cloud computing
  • Beim Cloud Computing werden Daten und Programme nicht mehr auf dem lokalen Computer, sondern auf grossen Servern im Internet gespeichert und via Web-Browser genutzt.
    von Beat Döbeli Honegger
collaboration script
  • von Beat Döbeli Honegger
Computer
computer literacy
  • Grundlegende Fähigkeiten der Computerbenutzung inkl. Hilfe zur Selbsthilfe. Zur Zeit sollte computer literacy Kenntnisse von Standard-Software (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsgrafik) und die Fähigkeit zur Informationsbeschaffung mit Computerhilfe umfassen.
    von Beat Döbeli Honegger
computer science unplugged
  • Die Idee, grundlegende Konzepte der Informatik ohne Computer zu erklären wurde von Bell und Witten unter dem Titel computer science unplugged populär gemacht (http://csunplugged.org; Bell, Bensemann & Witten, 1995; Bell, Witten & Fellows, 2006) und erlebt in den letzten Jahren in der Informatik-Fachdidaktik eine eigentliche Blüte.
    von Beat Döbeli Honeggerim Konferenz-Band 25 Jahre Schulinformatik im Text ICT im Hosensack - Informatik im Kopf? (2010) auf Seite 42
  • Noch weiter im Bemühen, Informatik »be-greifbar« zu machen, geht die Initiative »Computer Science Unplugged«. Eine wachsende Sammlung von Unterrichtsbeispielen zeigt, wie sich Konzepte der Informatik gänzlich ohne Computer und Elektronik vermitteln lassen. So wird beispielsweise mit einem Kartentrick das Prinzip der Redundanz und die Funktionsweise von fehlerkorrigierenden Codes erklärt, wie sie in jedem Strichcode und jeder Kontonummer zu finden sind. In Rollenspielen können Kinder verschiedene Sortierverfahren durch eigene Aktivitäten kennenlernen. »Computer Science Unplugged« macht Konzepte der Informatik handfest erfahrbar, befreit sie von produktspezifischem Ballast und zeigt implizit die Langlebigkeit der vermittelten Inhalte.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 im Text Wozu Informatik? (2016)
Content-Provider
  • Ein Content-Provider bietet kostenlos oder gegen Entgelt Informationen (Inhalt) an.
    von Beat Döbeli Honegger
digital naives
  • Digital naives zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwar mit digitalen Werkzeugen und Medien aufgewachsen sind, diese jedoch konzeptuell nicht verstehen und sich auch nicht dafür interessieren oder daran stören, dass sie digital naive sind.
    von Beat Döbeli Honegger
Digitalisierung
  • »Digital« bedeutet, dass sich alle möglichen Daten (Texte, Bilder, Töne, Videos) mit dem gleichen Alphabet, bestehend aus den beiden Zeichen 0 und 1, darstellen lassen. Diese streng genommen »binär« zu nennende Darstellung erlaubt es, alle Daten elektronisch in einem einzigen Gerät – dem Computer – zu speichern.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Warum die ganze Aufregung? auf Seite 16
Early Adopter
  • Erstanwender (Early Adopter) nehmen Ideen von Innovatoren mit Freude auf. Im Gegensatz zu den Innovatoren stehen für sie nicht mehr die Technologie und das Ausprobieren per se im Vordergrund. Sie sind jedoch sehr offen für Neues und gerne bereit, Ideen auf ihre Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Ihr Leitmotiv lautet : »Ja klar, versuchen wir es !«
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
early majority
  • Die frühe Mehrheit (Early Majority) wartet, bis sich der Nutzen einer Innovation in ersten Versuchen von Early Adopters für sie gezeigt hat, ist danach aber bald bereit, auf den Zug aufzuspringen. Die Technologie selbst ist definitiv keine Motivation für die frühe Mehrheit, das Neue muss primär seine Nützlichkeit bewiesen haben. Leitmotiv : »Ja, aber …«
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
educanet2
  • educanet2 ist eine für Schweizer Schulen gebührenfreie CSCW-Plattform.
    von Beat Döbeli Honegger
Effektivität
  • Do the right things.
    von Beat Döbeli Honegger
Effizienz
  • Doing the things right.
    von Beat Döbeli Honegger
Ein Notebook pro StudentIn (ENpS)
E-Learning
emotionale Argumentationsmuster
  • Als emotionale Argumentationsmuster bezeichne ich Argumentationsmuster, bei denen an die Emotionen (Angst, Mitleid, Neid usw.) des Zielpublikums appelliert wird.
    von Beat Döbeli Honegger
Feedback (Rückmeldung)
  • Rückmeldungen auf Botschaften oder Handlungen. Für die Bedeutung "Rückkoppelung" siehe Rückkopplung / Regelkreis.
    von Beat Döbeli Honegger
Filterführung
  • Individualisierte Auswahl und Abfolge von Fragen aufgrund bereits beantworteter Fragen
    von Beat Döbeli Honegger
Finalität
  • Bestimmung eines Geschehens oder einer Handlung nicht durch ihre Ursachen, sondern durch ihre Zwecke (Gegensatz: Kausalität) [Duden]
    von Beat Döbeli Honegger
Freemium
  • Sinkende bis inexistente Grenzkosten und die Attraktivität großer Nutzerzahlen aufgrund von Netzwerkeffekten sowie Arthurs Gesetz führen zum Freemium-Geschäftsmodell: Die Basisdienstleistungen eines Angebots sind kostenlos. Wer einen Dienst intensiver nutzt und gewisse Zusatzeigenschaften benötigt, muss dafür bezahlen. Die große Menge der nicht zahlenden Nutzer erhöht aufgrund der Netzwerkeffekte den Nutzen des Dienstes und übernimmt mit Mundpropaganda auch kostenlos die Werbung für den Dienst. Der Begriff Freemium setzt sich aus den beiden Wörtern Free und Premium zusammen.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen auf Seite 170
freestyle maps
  • Der Begriff "freestyle maps" bezeichnet nicht eine bestimmte Art von graphischen Darstellungen, sondern eine Vorgehensweise: Lernende zeichnen selbst ein graphische Darstellung ihres (Vor-)Wissens. Es bestehen keine inhaltlichen, sondern nur formale Vorgaben (welche Darstellungsform verwendet werden soll).
    von Beat Döbeli Honegger
Genetische Definition
  • Erklärung einer Sache durch seine Entstehung.
    von Beat Döbeli Honegger
Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive
  • Schülerinnen und Schüler produzieren digitale Inhalte und reflektieren die Nutzung, Bedeutung und Wirkung von Medien.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 im Text Welche Aspekte des Digitalen sind für die Allgemeinbildung relevant? (2016) auf Seite 77
  • Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive untersucht die Wechselwirkungen der digitalen vernetzten Welt mit Individuen und der Gesellschaft. Sie geht z. B. den Fragen nach: Wie wirken digitale Medien auf Individuen und die Gesellschaft, wie kann man Informationen beurteilen, eigene Standpunkte entwickeln und Einfluss auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen nehmen? Wie können Gesellschaft und Individuen digitale Kultur und Kultivierung mitgestalten?
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
Gilders Law
  • Gilders Gesetz kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Bandbreite von Netzwerken alle 18 Monate verdreifacht. Dies bedeutet, dass sich die Möglichkeiten zur Kommunikation schneller verbessern als die Rechenleistung steigt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Warum die ganze Aufregung? auf Seite 11
GraphViz
  • GraphViz ist eine Open Source Grafik-Software, die textuelle Graphenbeschreibungen layoutet und in verschiedenen Grafikformaten (gif, jpg, png, ps, svg usw.) ausgeben kann.
    von Beat Döbeli Honegger
Grenzkostenlosigkeit
  • Digitale Güter und Dienstleistungen zeichnen sich oft dadurch aus, dass das erste Exemplar sehr viel kostet ( hohe Fixkosten ), weitere Exemplare jedoch annähernd keine zusätzlichen Kosten ( = Grenzkosten ) verursachen.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen auf Seite 169
Hawthorne-Effekt
  • Erstmals bei der Beobachtung der Mitarbeiter der Hawthorne-Werke beobachteter Effekt, dass die Leistung von Versuchspersonen kurzfristig bereits allein durch die Beobachtung und die damit erhöhte Aufmerksamkeit und Kommunikation gesteigert wird.
    von Beat Döbeli Honegger
Hosting-Provider
  • Ein Hosting-Provider bietet Ressourcen (Speicherplatz, Rechenzeit, Adressen usw.) kostenlos oder gegen Entgelt für Dritte an.
    von Beat Döbeli Honegger
HTML
  • HTML bedeutet Hyper Text Markup Language und ist die Sprache zur Beschreibung von WWW-Seiten, die alle Computer lesen und verstehen können.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Broschüre Wellenreiten auf der Daten-Autobahn (1997) im Text Navigieren im WWW (Nur erste Auflage) auf Seite 24
Huntleys Law
  • Huntleys Gesetz besagt, dass die Investitionen in IuK-Infrastrukturen durch hohe Fixkosten geprägt sind. Der Quotient aus Investitions- und Erlöswert kann daher bei diesen Infrastrukturen bei 3 liegen, während er bei industriellen Anlagen häufig 1/3 beträgt. Daraus entsteht die Faustregel, dass Investitionen in IuK-Infrastrukturen rund das Zehnfache wie bei klassischen Produktionsanlagen ausmachen
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Warum die ganze Aufregung? auf Seite 11
Hype Cycle
  • Zu Beginn werden neue Technologien in der medialen Berichterstattung meist mit überhöhten Erwartungen verbunden, danach wird intensiv auf ihre Nachteile hingewiesen, bevor in einer dritten Phase eine einigermaßen realistische Einschätzung der Potenziale und Gefahren stattfindet.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen auf Seite 173
  • Mit dem hype cycle hat das Beratungsunternehmen Gartner den zeitlichen Verlauf der Wahrnehmung technologischer Neuerungen charakterisiert. Technische Neuerung werden von Massenmedien zu Beginn oft euphorisch emporgejubelt ( gehypt) und wecken damit überhöhte Erwartungen. In einer zweiten Phase kehrt sich der Jubel ins Gegenteil, die überhöhten Erwartungen werden enttäuscht, dafür werden vor allem die negativen Aspekte der Neuerung betont. Erst nach diesem »Tal der Tränen« findet auf dem »Pfad der Erleuchtung« langsam eine realistischere Einschätzung der Potenziale und Gefahren der neuen Technologie statt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen auf Seite 172
Hypertext als Denkwerkzeug
  • Hypertext als Werkzeug zur Strukturierung von Gedanken
    von Beat Döbeli Honegger
ICT
ICT-Betrieb
Idealismus (erkenntnistheoretischer)
  • Der erkenntnistheoretische Realismus ist eine Variante von Erkenntnisoptimismus: Erkenntnis ist möglich aufgrund von Vernunft, nicht aber aufgrund von Wahrnehmung.
    von Beat Döbeli Honegger
iDevice
  • Bezeichnung für Geräte, die mit dem iPhone OS arbeiten, Internetzugang bieten und einen multitouchfähigen Bildschirm besitzen.
    von Beat Döbeli Honegger
Informatik im Unterricht (Informatikanwendung)
  • Informatik als Hilfsmittel für den Unterricht.
    von Beat Döbeli Honegger
Informatik-Unterricht (Fachinformatik)
  • Informatik als Unterrichtsgegenstand.
    von Beat Döbeli Honegger
Informationsflut
  • Die in Beruf und Alltag zu verarbeitende Informationsmenge wird immer grösser.
    von Beat Döbeli Honegger
Informationsflut im WWW
  • Das Informationsangebot im WWW wächst ungehemmt.
    von Beat Döbeli Honegger
Informationskompetenz
  • Umgang, Bewertung, Filterung und Präsentation von Information
    von Beat Döbeli Honegger
innovator
  • Innovatoren (Innovators) bringen Neues in eine Organisation, indem sie viel Zeit für eigene Experimente und visionäre Ideen aufwenden. Sie testen auch unfertige Konzepte und Produkte. Ihr Leitmotiv lautet : »Ich habe da was Neues gefunden!«
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
Instant Access
  • Instant Access bezeichnet die Eigenschaft eines Computers, dass man nach 5 bis maximal 10 Sekunden im erforderlichen Programm ist und mit der eigentlichen Arbeit beginnen kann.
    von Beat Döbeli Honegger
Internetkompetenz
  • Die Fähigkeit, das Internet effektiv und effizient zu nutzen. Dazu gehören neben den Bedienerfähigkeiten, dem Wissen über gewisse grundlegende Konzepte des Internets auch Hintergrundwissen zum kritischen Umgang mit dem Internet als einem Medium unter vielen.
    von Beat Döbeli Honegger
Internet-Service-Provider (ISP)
  • Ein Internet-Service-Provider ist ein Anbieter von Internet-Dienstleistungen. Ein Internet-Provider kann ein oder mehrere Funktionen als Access-Provider, Hosting-Provider und Content-Provider übernehmen.
    von Beat Döbeli Honegger
iPhone-Projekt Goldau
  • Um Erfahrungen und Beispiele zu sammeln, wie das Lernen mit persönlichen Smartphones gelingen kann, wurde an der Projektschule Goldau von der PHZ Schwyz ein entsprechendes zweijähriges Pilotprojekt gestartet. Im August 2009 erhielten alle Kinder einer fünften Klasse ein iPhone zur Verfügung gestellt, das sie innerhalb und – nach dem Erarbeiten und Unterschreiben eines Nutzungsvertrags – seit kurzem auch ausserhalb der Schule kostenlos nutzen dürfen.
    Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Zeitschrift Bildung Schweiz 11a/2009 (2009) im Text Ein Computer pro Schulkind - mit Mobiltelefonen
  • An der Projektschule Goldau hat jedes Kind einer 5. Klasse ein persönliches iPhone erhalten, das innerhalb der nächsten zwei Jahre innerhalb und nach einer gewissen Einführungszeit auch ausserhalb der Schule genutzt werden darf. Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen. Das Pilotprojekt, dem alle beteiligten Eltern zugestimmt haben, wird vom Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz geleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Es wird von Swisscom unterstützt, so dass der Schule, den Eltern und den Kindern keinerlei Kosten entstehen.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Zeitschrift PHZ-Inforum 3/2009 (2009) im Text Nicht nur misstrauisch sein
  • In a two year pilot project all 17 students of a 5th grade class in Goldau received a personal smartphone (Apple iPhone 3G) in fall 2009, which they could take home and use outside of school after an introductionary eight week phase. The students are allowed to use phone and internet services free of charge. For at least two years the students have anytime and anywhere a device at their disposal for reading, writing, calculating, drawing, taking pictures, listening to music, recording sound, making phone calls as well as browsing the internet and communication via various channels. While using the device in and out of school, the students shall learn to use the smartphone as part of their personal learning environment. The students have to learn to deal with ubiquitous computing and internet in an emancipated manner.
    von Beat Döbeli Honegger, Christian Neffim Konferenz-Band The PLE Conference im Text Personal Smartphones in Primary School (2010)
iPod Touch
  • Ein iPod touch ist wie ein iPhone ohne SIM-Karte und GPS. Man kann damit nicht auf dem Mobilfunknetz telefonieren und hat nur Internetzung per WLAN. Ansonsten ist aber (fast) alles möglich, was mit dem iPhone auch möglich ist.
    von Beat Döbeli Honegger
Katalog
  • Ein Katalog ist eine nach Themen geordnete Sammlung von Links auf dem WWW. Kataloge werden im Gegensatz zu Suchmaschinen nicht automatisch erstellt. Ein oder mehrere Redaktoren veruschen wichtige WWW-Seiten in ihren Katalog aufzunehmen.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Broschüre Wellenreiten auf der Daten-Autobahn (1997) im Text Suchen im WWW auf Seite 15
Kausalität
  • Zusammenhang von Ursache und Wirkung. (Gegensatz: Finalität). [Duden]
    von Beat Döbeli Honegger
Konstruktionismus
  • Der Konstruktionismus ist eine aus der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus abgeleitete Lerntheorie, die davon ausgeht, dass beim Bauen/Erstellen/Erschaffen von Objekten Lernen besonders effizient ist, weil Lernende einerseits intrinsisch motiviert sind, etwas Eigenständiges zu gestalten und weil man andererseits gewisse der Konstruktion innewohnende Prinzipien begriffen haben muss, um etwas Funktionierendes bauen zu können.
    von Beat Döbeli Honegger
Konvergenz
  • Dank der einheitlichen Darstellung mittels 0 und 1 lassen sich alle Daten auf den gleichen Speichermedien speichern, mit dem gleichen Gerät verarbeiten und über die gleichen Kommunikationskanäle übermitteln. Speichermedien, Datenverarbeitungsgeräte und technische Kommunikationskanäle konvergieren.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen
Konzeptwissen
laggard
  • Die Skeptiker (Laggards ) wehren sich im Gegensatz zur späten Mehrheit aktiv gegen die Neuerung und versuchen, diese zu verhindern. Leitmotiv : »Nur über meine Leiche!«
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
late majority
  • Die späte Mehrheit (Late Majority) ist konservativ und sucht lange nach Gründen, warum die Innovation eben doch noch nicht so weit ist. Sie bleibt so lange wie möglich bei der traditionellen Lösung. Leitmotiv: »Nein, weil …«
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
Lehrplan 21
  • Im Jahr 2006 haben die Bildungsdirektoren der deutsch- und mehrsprachigen Kantone (D-EDK) beschlossen, einen sprachregionalen Lehrplan für die gesamte obligatorische Schulzeit (Kindergarten bis Ende Sekundarstufe I) zu entwickeln. Dieser wurde von 2010 bis 2014 erarbeitet und danach zur Umsetzung an die 21 beteiligten Kantone übergeben. Da der Lehrplan 21 nur Empfehlungscharakter hat, entscheiden alle 21 Kantone einzeln, ob, wie und wann er umgesetzt werden soll.
LibraryThing
  • http://www.librarything.com ist ein Web 2.0 Dienst, bei dem ich als Privatperson auf einfachste Art und Weise meine Büchersammlung veröffentlichen, rezensieren und verschlagworten kann. LibraryThing zeigt mir dann andere Nutzende mit ähnlichen Büchern an.
    von Beat Döbeli Honegger
Location Based Services (LBS)
  • Digitale Dienstleistungen, die den physischen Standort der NutzerInnen berücksichtigen.
    von Beat Döbeli Honegger
Lock-In-Effekt
  • Der Wechsel von einem System zu einem anderen ist unattraktiv, weil die Anfangsinvestitionen und die Wechselkosten hoch sind.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen auf Seite 169
MakeyMakey
  • MaKey MaKey ist eine kleine Platine, mit dem sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln lassen. Innert kürzester Zeit lassen sich damit kreative, auf Berührungen reagierende Installationen herstellen: Musikinstrumente, Computerspiele und vieles mehr!
    von Michael Hielscher, Beat Döbeli Honeggerim Text MaKey MaKey Projektideen (2015)
Maximalprinzip
  • Mit vorgegebenem Mitteleinsatz ein maximales Ergebnis erzielen
    von Beat Döbeli Honegger
Medienkompetenz/media literacy
  • Kompetente Nutzung und Umgang mit Kommunikationsmedien
    von Beat Döbeli Honegger
meta-script
  • Meta scripting means showing the scripting strategy to the learners (visibility). Meta scripting may include integrating students in the scripting design process (Integration).
    von Michele Notari, Beat Döbeli Honegger
Metcalfe's law
  • Metcalfe's law besagt, dass der Erfolg jeder netzwerkbasierten Technologie quadratisch mit der Anzahl Benutzer dieser Technologie wächst.
    von Beat Döbeli Honegger
microworld
Minimalprinzip
  • Ein vorgegebenes Ergebnis mit minimalem Mitteleinsatz erreichen
    von Beat Döbeli Honegger
Moore's law
  • Gordon Moore, Mitgründer des Chipherstellers Intel, prognostizierte 1965, dass sich mindestens für die nächsten zehn Jahre die Anzahl der elektronischen Bauteile pro Chipfläche alle 18 Monate verdoppeln ließe (Moore, 1965). Er extrapolierte dazu die erreichten Integrationsdichten von 1959 bis 1965. Da seine Prognose für die vergangenen 45 Jahre mit erstaunlicher Genauigkeit zutraf, wurde sie bald als „Moore’sches Gesetz“ bekannt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Lernplattformen in Schulen (2010) im Text Lernplattformen entwickeln sich rasend langsam
  • Moore's law besagt, dass die Anzahl der Transistoren und somit die Leistungsfähigkeit von Computerchips sich alle 18 Monate verdoppelt. Seit 1959 ist dies der Fall und Experten glauben, dass dies noch weitere 10 Jahre so bleiben wird.
    von Beat Döbeli Honegger
  • Gordon Moore, der spätere Mitbegründer der Chipfirma Intel, stellte 1965 fest, dass sich alle 18 Monate doppelt so viele Transistoren auf der gleichen Chipfläche unterbringen ließen. Damit verdoppelt sich theoretisch alle 18 Monate die Rechenleistung eines Computerchips. 1965 sah Moore keine physikalischen Gründe, warum dies nicht weitere zehn Jahre so weitergehen sollte. Tatsächlich geht man heute davon aus, dass die Voraussage bis mindestens 2020 gültig bleiben wird, sodass Moores Beobachtung längst als Gesetz gilt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen
my.biblionetz
  • Personalisierte Version des Biblionetzes, das sich die Präferenzen und bisherigen Aktionen des Benutzers merkt.
    von Beat Döbeli Honegger
Nachmittagssoftware
  • Lernsoftware, die hauptsächlich für das individuelle Lernen zu Hause (=Nachmittag) gedacht ist. Die Bezeichung stammt von Lehrmittelverlagen.
    von Beat Döbeli Honegger
Nolan-Stage I: Initiation
Nolan-Stage II: Contagion
Nolan-Stage III: Control
Nolan-Stage IV: Integration
  • Rückbesinnung auf die eigentlichen Ziele einer Organisation ( Unternehmen oder Schule ), Abkehr von technologischen Zielsetzungen und volle Integration der Technologie in die Arbeitsabläufe
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
Notebook-Wagen
  • Ein Notebook-Wagen bietet Platz für sichere Aufbewahrung und Transport einer Anzahl Notebooks von Schulzimmer zu Schulzimmer und ermöglicht das Laden der Batterien während der Aufbewahrung.
    von Beat Döbeli Honegger
  • Ein Notebook-Wagen ist ein Schrank mit Rollen, in welchem ein Notebook- Pool in einer rollstuhlgängigen Umgebung relativ einfach transpor- tiert und aufbewahrt werden kann. Je nach Ausstattung enthält der Wagen neben Platz für die Notebooks auch einen Drucker, einen Beamer, einen Access Point für ein Funknetz und die nötige Verkabelung zum Laden der Akkus während der Lage- rung. Ein idealer Notebook-Wagen ermöglicht einer LehrerIn die Ausrüs- tung und Vernetzung eines Schulzimmers ohne Hilfe und mit nur 2 Kabelanschlüssen: Strom für Drucker, Beamer, Access Point und Netzwerk für den Access Point. Diese Verkürzung der notwendigen Vorbereitungszeit erhöht die Nutzungsbereitschaft bei LehrerInnen.
    von Beat Döbeli Honegger, Rolf Stähliin der Broschüre Empfehlungen zur Planung und Umsetzung eines Ein-Notebook-pro-Studentin Programms (2001)
NP
  • Klasse von Problemen,die von nichtdeterministischen (=optimal ratendem) Algorithmen in polynomialer Zeit gelöst werden können.
    von Beat Döbeli Honegger
Omnimetrie
  • Exemplarisch für die Veränderungen unseres Denkens und Handelns durch digitale Werkzeuge und Medien soll an dieser Stelle nur die These vorgestellt werden, dass der Computer den Wunsch oder die Sucht, alles zu messen und zu dokumentieren, stark erhöht hat. Bei Individuen wird dieser Trend als quantified self bezeichnet und kommt mit Fitnessarmbändern und Smartwatches vermutlich gerade erst auf – medizinische Daten dürften bald folgen. Noch stärker scheint die von Gunter Dueck Omnimetrie genannte Entwicklung bei Organisationen zu sein. Qualitätsmanagement, Zertifizierung, Akkreditierung sind die Stichworte dieser zunehmenden Bürokratisierung vieler Abläufe. Da nur gemessen und automatisiert werden kann, was formalisiert und standardisiert wurde, führt dies oft auch zu einer Anpassung der Messkriterien und Abläufe. Es droht die Gefahr, dass nur noch das Messbare zählt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Warum die ganze Aufregung?
Open Educational Resources (OER)
  • Darunter werden Lehrmaterialien verstanden, die in drei Dimensionen frei verwendbar sind. Erstens ist die Nutzung von OER kostenlos. Zweitens erlauben die Nutzungsbedingungen von OER die Verwendung und Weitergabe von veränderten Materialien, OER lassen sich also aus juristischer Sicht beliebig anpassen, erweitern und verteilen. Damit dies auch technisch möglichst einfach ist, sollten OER drittens in offenen Datenformaten vorliegen, die mit frei verfügbaren Programmen, im Idealfall Open-Source-Software, bearbeitet werden können.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 im Text Wie sieht die Zukunft von Schulbüchern aus? (2016)
Ostensive Definition
  • Erläuterung einer Sache oder eines Begriffs durch Aufzählung von Beispielen und evtl. Gegenbeispielen.
    von Beat Döbeli Honegger
Out of Control Archetype
  • Systemarchetyp, bei dem eine unbeabsichtigte positive Rückkoppelung die Kontrolle einer Variable durch eine beabsichtigte negative Rückkoppelung verunmöglicht.
    von Beat Döbeli Honegger
P (PTIME)
  • Klasse von Problemen, für welche Algorithmen existieren, deren maximal benötigte Anzahl Rechenschritte sich in Form eines Polynoms angeben lassen (deren Laufzeit also nicht exponentiell mit der Länge der Eingabedaten zunimmt). (Klasse der effizient lösbaren Probleme).
    von Beat Döbeli Honegger
Pedagogical Content Knowledge (PCK)
  • = Fachdidaktisches Wissen.
    von Beat Döbeli Honegger
Pedagogical Knowledge
  • = Allgemeindidaktisches Wissen.
    von Beat Döbeli Honegger
Podcast
  • Als Podcast wird eine Folge von Audiodateien im Internet bezeichnet, die sich per RSS-Feed abonnieren und herunterladen lassen. Bei einem Podcast handelt es sich um ein Weblog mit Audio- statt Textbeiträgen.
    von Beat Döbeli Honegger
  • Das regelmässige Publizieren von Audio-Content auf dem Internet in Form eines abonnierbaren RSS-Feeds, welcher zu einem automatischen Download des Contents auf die Audio-Player der Abonnent/innen führt.
    von Beat Döbeli Honegger
Produktwissen
  • Wissen, wie Probleme mit einem spezifischen (Software-)Produkt zu lösen sind (ohne Kenntnis des dahinter stehenden allgemein gültigen Konzeptes).
    von Beat Döbeli Honegger
  • Kurzlebiges produktbezogenes Wissen (Bsp. ICT: Tastenkombination fur Kursivschrift in Word 2000)
    von Beat Döbeli Honegger, Marc Pilloudin der Broschüre ICT-Konzept der Stadtschulen Solothurn (2001) auf Seite 6
Programmieren
Projekt Brings mIT!
  • Beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 sollen alle Kinder von fünf 5./6. Klassen der Gemeindeschulen Arth-Goldau persönliche digitale Kleincomputer (Tablets, Handhelds, Smartphones) mit Erlaubnis der Lehrperson in die Schule mitbringen und für schulische Zwecke nutzen dürfen (“Bring your own device”, kurz BYOD). Für Schülerinnen und Schüler, die kein privates Gerät mitbringen, werden schuleigene Geräte zur Verfügung gestellt.
    von Beat Döbeli Honegger
Projekt Digitaler Alltag
  • Im Projekt "Digitaler Alltag" sollen drei Primarschulklassen mit persönlichen Kleincomputern ausgestattet werden, so dass die Kinder lernen, zukünftig jederzeit verfügbare digitale Geräte sinnvoll und überlegt innerhalb und nach einer Einführungszeit auch ausserhalb des Unterrichts einzusetzen. Das Projekt ist auf 1.5 Jahre angelegt, wird vom IMS der PHZ Schwyz wissenschaftlich begleitet und von Drittmittelgebern massgeblich unterstützt.
    von Beat Döbeli Honegger
Rahmungskompetenz
  • Rahmungskompetenz ist die Fähigkeit, die reale von virtuellen Welten zu unterscheiden.
    von Beat Döbeli Honegger
Realismus (erkenntnistheoretischer)
  • Der erkenntnistheoretische Realismus ist eine Variante von Erkenntnisoptimismus: Erkenntnis ist möglich aufgrund von Wahrnehmung.
    von Beat Döbeli Honegger
Rekursion
RSS
  • Als RSS-Feed wird die Bereitstellung von Nachrichten in maschinenlesbarer standardisierter Kurzform bezeichnet, die sich abonnieren lassen. RSS-Feeds erlauben es Menschen und Maschinen, effizient über Neuerungen und Änderungen in Foren, Blogs oder anderen Datenquellen informiert zu bleiben.
    von Beat Döbeli Honegger
Schubladenproblem
  • Als file drawer problem (Schubladenproblem) wird die Gefahr bezeichnet, dass Studien mit nicht signifikanten Ergebnissen eher in der Schublade landen statt publiziert zu werden. Umgekehrt werden Studien mit signifikanten Ergebnissen eher publiziert. Dies wirkt sich ungünstig auf die Verfügbarkeit von Studien zu einer bestimmten Fragenstellung aus, so dass Meta-Analysen eher die Studien mit als signifikant angesehenen Resultaten umfassen als die als nicht signifikant bezeichneteten Resultate. Dies kann zu einer Verzerrung der Metastudie führen.
Self-collaborative learning
  • Gemäss Horrorwitz geht es beim selbstkollaborativen Lernen um die Möglichkeit des Dialogs von Teilpersönlichkeiten mit Hilfe von computervermittelter Kommunikation, sei diese synchron oder asynchron. Die Anhänger von SCL erhoffen sich eine beschleunigte Persönlichkeitsentwicklung durch die damit erreichbare Kongruenz des inneren Teams.
    von Beat Döbeli Honegger
SiteBrain
  • SiteBrain ist eine Software, die das Navigationsmodell von TheBrain für Web-Sites mit Hilfe eines Java-Applets umsetzt.
    von Beat Döbeli Honegger
Soziale Netzwerke
  • Als soziale Netzwerke werden Dienste im Internet bezeichnet, die als Treffpunkt und/oder Austauschplattform für Gleichgesinnte dienen.
    von Beat Döbeli Honegger
Substituierbare
Suchmaschine
  • Eine Suchmaschine ist ein Dienst auf dem Internet mit dem man Teile des Internets durchsuchen kann. Eine Suchmaschine kann mit einem Index oder einem Schlagwortverzeichnis in einem Buch verglichen werden.
    von Beat Döbeli Honeggerin der Broschüre Wellenreiten auf der Daten-Autobahn (1997) im Text Suchen im WWW auf Seite 12
Support
Systembetreuer
  • Ist für die technische Betreuung des Systems zuständig. Diese Person ist für die Installation und umfassende Betreuung (Mechanik, Elektronik, Hard- und Software, Netz, Benutzeradministration der einzelnen Informatik-Geräte wie PC oder Drucker, aber auch Kopierer, Videogeräte etc. zuständig. Andere Bezeichnungen könnten beispielsweise lauten: InformatiklaborantIn, InformatikassistentIn oder SystemadministratorIn.
    von Yvan Grepper, Beat Döbeli Honeggerin der Broschüre Beschaffung und Betrieb von Informatikmitteln an allgemeinbildenden Schulen (1999)
TCO
  • (Total Cost of Ownership): Gesamtkosten eines Geräts von der Beschaffung über den Betrieb bis zur Entsorgung.
    von Beat Döbeli Honegger
Technikdeterminismus
  • Technische Schlüsseltechnologien wie Schrift, Buchdruck, ICT prägen Kultur und Gesellschaft. Technologie ist Technologie ist Chance oder Gefahr, aber auf jeden Fall eine Art unausweichlicher Sachzwang.
    von Beat Döbeli Honegger
Technological Pedagogical Knowledge (TPK)
  • = Mediendidaktisches Wissen
    von Beat Döbeli Honegger
Technologische Perspektive
  • Die technologische Perspektive hinterfragt und bewertet die Funktionsweise der Systeme, die die digitale vernetzte Welt ausmachen. Sie gibt Antworten auf die Frage nach den Wirkprinzipien von Systemen, auf Fragen nach deren Erweiterungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erklärt verschiedene Phänomene mit immer wiederkehrenden Konzepten. Dabei werden grundlegende Problemlösestrategien und -methoden vermittelt. Sie schafft damit die technologischen Grundlagen und Hintergrundwissen für die Mitgestaltung der digitalen vernetzten Welt.
    von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnolim Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)
  • Schülerinnen und Schüler verstehen Grundkonzepte der Wissenschaft Informatik und können diese zur Problemlösung in allen Lebensbereichen und zum Verständnis der Informationsgesellschaft nutzen.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 im Text Welche Aspekte des Digitalen sind für die Allgemeinbildung relevant? (2016) auf Seite 77
Technology Knowledge
  • Wie funktionieren digitale Medien und wie lassen sie sich effizient für die eigene Arbeit nutzen ? Beispiel: Wie funktioniert ein Wiki und wie lässt es sich für das persönliche Wissensmanagement verwenden?
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule?
Unberechenbare
  • Als Unberechenbare werden von Haefner schliesslich diejenigen Berufe bezeichnet, die sich nicht durch Computer ersetzen lassen, weil ihre Tätigkeiten nicht berechenbar und damit nicht automatisierbar sind. Haefner nennt hier als Beispiele Ärzte und Lehrpersonen.
    von Beat Döbeli Honeggerim Konferenz-Band Informatik erweitert Horizonte im Text Informatik ist mehr als Informatik! (2013)
Vormittagssoftware
  • Lernsoftware, die für Unterricht in der Schule (=Vormittag) gedacht ist. Die Bezeichung stammt von Lehrmittelverlagen.
    von Beat Döbeli Honegger
Wartung
Wertequadrat
  • Vereinfacht gesagt geht es bei Wertequadraten darum, das Spannungsfeld zweier gegensätzlicher neutraler oder positiver Begriffe/Eigenschaften sowie ihrer jeweiligen negativen Überzeichnungen aufzuspannen und grafisch darzustellen.
    von Beat Döbeli Honegger
Wiki
  • Ein Wiki ist ein Webserver mit Versionsverwaltung im Internet, bei dem alle ohne zusätzliche Werkzeuge ohne HTML-Kenntnisse Webseiten erstellen, verändern und verknüpfen können.
    von Beat Döbeli Honegger
  • Ein Wiki ist ein webbasiertes Autorensystem, bei welchem alle BesucherInnen alle Seiten verändern dürfen.
    von Beat Döbeli Honegger
Will, Skill, Tool - Model
  • Gerald Knezek et al. haben durch empirische Untersuchungen drei Faktorenbündel gefunden, anhand deren sich erstaunlich gut vorhersagen lässt, ob und wie stark Lehrerinnen und Lehrer digitale Medien im Unterricht einsetzen werden. Dieses Will- Skill-Tool-Modell lässt sich auf Deutsch mit WWW abkürzen und folgendermaßen beschreiben :
    • Wille: Nur Lehrkräfte, die von den Vorteilen digitaler Medien für ihre Stufe und ihr Fach überzeugt sind, werden digitale Medien auch einsetzen. Es reicht dabei nicht, dass Lehrerinnen und Lehrer grundsätzlich von den Potenzialen digitaler Medien für Lehr- und Lernzwecke überzeugt sind. Nur die Überzeugung von ihrem Wert für die eigene Stufe und das eigene Fach führen zu einer Verhaltensänderung.
    • Wissen: Lehrkräfte, die nicht nur über technische, sondern auch über didaktische Kenntnisse des Einsatzes digitaler Medien verfügen, werden digitale Medien auch einsetzen.
    • Werkzeuge: Nur wenn genügend digitale Geräte für Schülerinnen und Schüler stets verfügbar sind, werden diese auch im Unterricht eingesetzt.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Wie kommt das Digitale in die Schule? auf Seite 105
Wirths Law
  • Das wirthsche Gesetz ☞ w2456, benannt nach dem Schweizer Informatiker Niklaus Wirth, besagt, dass die Leistungsansprüche von Software stärker wachsen als die Leistungsfähigkeit der Hardware. Wirth bezieht sich dabei primär auf schlampige Programmierung, allerdings werden heute beispielsweise in Bildern und Videos auch massiv mehr Daten verarbeitet als früher.
    von Beat Döbeli Honeggerim Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Gesetze des Digitalen