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Beats Biblionetz - Texte

Computers and Student Learning

Bivariate and Multivariate Evidence on the Availability and Use of Computers at Home and at School
Thomas Fuchs, Ludger Wößmann
Publikationsdatum:
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iconZusammenfassungen

Beat Döbeli HoneggerDie positive Korrelation von häuslichem Computerbesitz und Schulleistungen nach PISA wird negativ, sobald man andere Familienhintergründe statistisch herausfiltert.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 01.12.2004
We show that the statistically significant positive correlation between the availability of computers at home and student performance in math and reading reverses into a statistically significantly negative one as soon as other family-background influences are extensively controlled for in multivariate regressions. [...] While the bivariate correlation between the availability of computers at school and student performance is strongly and statistically significantly positive, the correlation becomes small and statistically indistinguishable from zero once other school characteristics are held constant. The multivariate results illustrate how careless bivariate interpretations can lead to patently false conclusions.
Von Thomas Fuchs, Ludger Wößmann im Text Computers and Student Learning (2004)
We estimate the relationship between students’ educational achievement and the availability and use of computers at home and at school in the international student-level PISA database. Bivariate analyses show a positive correlation between student achievement and the availability of computers both at home and at schools. However, once we control extensively for family background and school characteristics, the relationship gets negative for home computers and insignificant for school computers. Thus, the mere availability of computers at home seems to distract students from effective learning. But measures of computer use for education and communication at home show a positive conditional relationship with student achievement. The conditional relationship between student achievement and computer and internet use at school has an inverted U-shape, which may reflect either ability bias combined with negative effects of computerized instruction or a low optimal level of computerized instruction.
Von Thomas Fuchs, Ludger Wößmann im Text Computers and Student Learning (2004)
Untersucht man lediglich den Zusammenhang zwischen Computerzugang und Schulleistungen, so stellt man schnell fest, dass die Schüler besser sind, wenn sie auch den Computer nutzen. Doch dieses Ergebnis ist trügerisch, wie die Arbeit von Thomas Fuchs und Ludger Wößmann vom ifo Institut zeigt. Denn die Nutzung des Computers, insbesondere zu Hause, hängt stark vom Bildungsniveau und Einkommen der Eltern ab. Gut ausgebildete Eltern legen aber auch mehr Wert auf die Ausbildung ihrer Kinder. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kinder gut ausgebildeter Eltern sowohl öfters mit dem Computer arbeiten als auch bessere Schulleistungen erbringen als Kinder aus nicht so gut gestellten Familien. Um den Einfluss der virtuellen Welt auf die Schulleistungen zu bestimmen, muss man die Leistungen von Schülern aus ähnlichen familiären Verhältnissen miteinander vergleichen. Hier zeigt sich, dass der Computerzugang zu Hause sogar einen negativen Einfluss auf die Schulleistungen der Kinder hat. Man verbringt eben doch mehr Zeit zu Hause mit Spielen oder Internetsurfen als mit Lernen am Computer.
Auch der Zugang zu Computern an der Schule hat eine vernachlässigbare Wirkung auf den Erfolg der Schüler. Erstaunlich ist, dass Schüler, die den Computer sehr oft in der Schule nutzen, sogar schlechtere Leistungen erbringen als andere Kinder. Eine Erklärung hierfür ist wohl, dass die starke Nutzung des Computers andere Lernaktivitäten verdrängt. Will man aber gute Schulleistungen, so muss man eben lernen, lernen, lernen.
Quelle: www.cesifo.de
Von Klappentext, erfasst im Biblionetz am 18.12.2004

iconBemerkungen

Stephen DownesIt is important, when reading studies such as the one cited here, that education and economics are different disciplines. There are risks inherent in imposing the principles of one onto the other.
Von Stephen Downes im Text Understanding PISA (2005)
Stephen DownesWhile computers stole the headline, the Woessmann and Fuchs report contained numerous other bombshells for the educational sector. Small class sizes have no impact on educational outcome, they argued. Private schools have a positive impact. So do standardized exams.
Von Stephen Downes im Text Understanding PISA (2005)
Beat Döbeli HoneggerAn dieser Studie sind verschiedene Aspekte interessant. Einerseits illustriert sie sehr schön, dass bei Statistik Vorsicht geboten ist. Durch Wahl der geeigneten Daten kann man alles und auch das Gegenteil beweisen.
Andererseits ist aber auch spannend zu beobachten, von wem und wie diese Studie zitiert wird.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 18.12.2004

iconDieser Text erwähnt...


Personen
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Joshua Angrist, Larry Cuban, Victor Lavy, Todd Oppenheimer, Harold Wenglinsky

Fragen
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Was bringt Computereinsatz in der Schule?

Aussagen
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Mehr Geld für Computer in der Schule bedeutet weniger Geld für andere Schulinvestitionen.

Begriffe
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Computercomputer, PISA-StudienPISA studies
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Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1993Computers Meet Classroom: Classroom Wins (Larry Cuban) 5000
1997The Computer Delusion (Todd Oppenheimer) 3000
1998    Does It Compute? (Harold Wenglinsky) 1, 1, 1, 4, 3, 3, 1, 1, 1, 1, 2, 2652442
2002    New Evidence on Classroom Computers and Pupil Learning Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt (Joshua Angrist, Victor Lavy) 3, 2, 1, 2, 3, 4, 5, 2, 1, 1, 3, 22102603

iconEinträge in Beats Blog

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconVolltext dieses Dokuments

LokalAuf dem WWW Computers and Student Learning: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 139 kByte; WWW: Link OK 2017-06-28)

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