/ en / Traditional / mobile

Beats Biblionetz - Texte

Wozu Informatik?

Publikationsdatum:
Zu finden in: Mehr als 0 und 1, 2016    
Erste Seite des Textes (PDF-Thumbnail)
Diese Seite wurde seit 1 Jahr inhaltlich nicht mehr aktualisiert. Unter Umständen ist sie nicht mehr aktuell.

iconWerbung

Dies ist ein Kapitel aus dem Buch:
Beat Döbeli Honegger
Mehr als 0 und 1
Schule in einer digitalisierten Welt
 
Erscheinungsdatum: 15. März 2016 / 2. Auflage: 1. August 2017

iconZusammenfassungen

Beat Döbeli HoneggerDa Informatik als Thema in der Schule über fast keine Tradition verfügt, widmet sich das sechste Kapitel ganz der »Informatik in der Schule« und liefert dafür sowohl bildungspolitische Gründe als auch einen Überblick möglicher Themen sowie methodische Hinweise.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 (2016) im Text Einleitung
Beat Döbeli HoneggerEs ist vergleichsweise einfach, jemanden von der Bedeutung von Anwendungskompetenzen und Medienbildung in der Informationsgesellschaft zu überzeugen. Denn kaum jemand kommt heute ohne Grundkenntnisse in Textverarbeitung und E-Mail aus, und Eltern ohne Wissen zu sozialen Netzwerken können ihre Kinder nur beschränkt beim verantwortungsvollen Umgang mit diesen Diensten unterstützen. Somit können sich alle etwas darunter vorstellen, und es ist auch einigermaßen klar, was schief gehen kann, wenn das entsprechende Wissen fehlt. Beim Thema » Informatik « ist das um einiges schwieriger. Es fängt damit an, dass die wenigsten wissen, was sie sich unter Informatik vorstellen sollen und warum dieses Thema für die Allgemeinbildung relevant sein sollte – in der eigenen Schulzeit war Informatik ja schließlich auch kein Thema. Deshalb fehlen meist auch Vorstellungen darüber, wie Informatik insbesondere bei jüngeren Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden könnte. Das folgende Plädoyer für Informatik in der Schule versucht darum etwas ausführlicher, die Fragen »Was ist Informatik?«, »Warum gehört Informatik zur Allgemeinbildung?« und »Wie lässt sich Informatik in der Schule unterrichten ?« zu beantworten.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 im Text Wozu Informatik? (2016)

iconDieses Kapitel erwähnt...


Personen
KB IB clear
Tim Bell, Abraham Bernstein, Josh Bongard, Peter Denning, John Dewey, Edsger W. Dijkstra, Beat Döbeli Honegger, Mike Fellows, Jens Gallenbacher, Christian Götz, David Harel, Werner Hartmann, Douglas Hofstadter, Peter Hubwieser, David H. Jonassen, A. W. Luehrman, Sylvia Libow Martinez, Maria Montessori, Michael Näf, Michele Notari, Seymour Papert, Rolf Pfeifer, Jean Piaget, Raimond Reichert, Douglas Rushkoff, Heidi Schelhowe, Gary Stager, Konrad Szacilowski, Don Tapscott, Alan Turing, Peter Wegner, Anthony D. Williams, Ian H. Witten

Fragen
KB IB clear
Was ist Informatik?What is computer science?
Was ist Leben?

Aussagen
KB IB clear
Arbeitstechnikargument: Mit Informatik lässt sich das präzise Planen, Arbeiten und Kommunizieren im Team üben
Berufswahlargument: Informatikkenntnisse fördern den Berufswahlentscheid in Richtung Informatik-Berufe und -StudiengängeCareer argument: Computer science knowlege will give you a good career
Computer (Informatik) ermöglicht Simulation
Computer = Denkobjekt (Denkobjektargument)
Computer = SchülerIn (Konstruktionsargument)
Computer ermöglichen sanktionsfreihe Rückmeldungen
Computer ermöglichen unmittelbare Rückmeldungen.
Es hat zu wenig ausgebildete InformatikerInnen
Informatik = Ingenieurwissenschaft
Informatik ist mehr als Programmierencomputer science is more than programming
Informatik muss sich mit mehr als Theorie und Technik beschäftigen
Informatik/Programmieren/Logo/Javascript ist das neue Latein
Informatikkenntnisse gehören zur Allgemeinbildungcomputer science knowledge must be part of general education
Informatikunterricht ist so wichtig wie Physik-, Chemie- oder Biologieunterricht
Interesseargument: Mit Informatik lassen sich Schülerinnen und Schüler mit technischem Interesse ansprechen
Konzeptwissenargument: Informatikkenntnisse helfen, die Nutzung von ICT besser zu verstehen.
Lehrpläne sind sprachlastig
Leitmedienwechsel-Reaktion 4: Wer redet noch von Fächern?
Lernen ist ein aktiver Prozesslearning is an active process
Lernen ist ein sozialer Prozesslearning is a social process
Problemlöseargument: Informatikkenntnisse helfen auch beim Lösen von Problemen ausserhalb der Informatikproblem solving argument: knowledge in computer science fosters problem solving
Welterklärungsargument: Um die heutige Informationsgesellschaft verstehen und erklären zu können, sind Informatikkenntnisse notwendig.
Wissenschaftsargument: Informatik gehört zur Allgemeinbildung, weil Informatik mit Simulation ein drittes Standbein in die Wissenschaft gebracht hat.

Begriffe
KB IB clear
Automatautomat, BerechenbarkeitComputability, Biologiebiology, Bionik, computational thinkingcomputational thinking, Computercomputer, computer science unpluggedcomputer science unplugged, Concept MapConcept Map, corporate wikicorporate wiki, Datenbankdatabase, Denkenthinking, EmbodimentEmbodiment, Halteproblem, Hormon, Informatikcomputer science, Informatik im Kontext, Informatik-Didaktikdidactics of computer science, Informatik-Unterricht (Fachinformatik)Computer Science Education, Informationinformation, Intelligenzintelligence, Interaktioninteraction, Kinderchildren, Konstruktionismusconstructionism, Konstruktivismusconstructivism, Künstliche Intelligenz (KI / AI)artificial intelligence, Leitmedienwechsel, Lernenlearning, Linguistiklinguistics, Logiklogic, LOGO (Programmiersprache)LOGO (programming language), Maschinemachine, Mathelandmath land, Mathematikmathematics, Medienbildung, Militär, Modellmodel, Moore's lawMoore's law, Naturnature, Nervensystemnervous system, Physikphysics, Roboterrobot, Schuleschool, Selbstfahrende Autosautonomous car, Simulation, Softwaresoftware, Sozialwissenschaft, Sprachelanguage, Theorietheory, tinkeringtinkering, Turing-Maschineturing machine, User/BenutzerUser, Verantwortungresponsability, Viabilitätviability, Visualisierungvisualization, Wikiwiki, Wiki in educationWiki in education, Wikipedia, Wissenschaftscience
icon
Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1979    Gödel, Escher, Bach (Douglas Hofstadter) 12, 28, 18, 14, 12, 5, 6, 8, 9, 9, 8, 15541641515633
1982    Mindstorms (Seymour Papert) 8, 62, 20, 32, 17, 26, 26, 26, 15, 15, 6, 1421145144849
1993    Revolution des Lernens (Seymour Papert) 20, 46, 21, 18, 18, 14, 10, 12, 13, 13, 9, 1581168157592
2000  Das Affenpuzzle (David Harel) 9, 34, 15, 14, 10, 9, 7, 5, 10, 10, 10, 1616119164661
2005  Modeling with Technology (David H. Jonassen) 5, 8, 7, 3, 5, 5, 1, 2, 1, 1, 7, 1081410398
2006    Abenteuer Informatik (Jens Gallenbacher) 8, 7, 10, 18, 5, 6, 5, 3, 6, 6, 12, 8171481218
2006    Informatikunterricht planen und durchführen (Werner Hartmann, Michael Näf, Raimond Reichert) 16, 34, 13, 12, 16, 7, 10, 13, 12, 12, 11, 1842144182316
2006    Computer Science Unplugged (Tim Bell, Ian H. Witten, Mike Fellows) 10, 22, 12, 9, 14, 9, 8, 11, 8, 8, 9, 15503115916
2006   How the Body Shapes the Way We Think (Rolf Pfeifer, Josh Bongard) 6, 12, 7, 5, 4, 7, 2, 5, 4, 4, 2, 1143411657
2007    Wikinomics (Don Tapscott, Anthony D. Williams) 6, 28, 26, 20, 20, 18, 18, 14, 5, 5, 6, 194495191291
2007    Technologie, Imagination und Lernen (Heidi Schelhowe) 12, 42, 18, 16, 21, 14, 10, 8, 13, 13, 20, 2162226211938
2007  Creating a Science of Games8, 5, 10, 3, 2, 4, 4, 1, 3, 1, 1, 722327484
2010   Program or Be Programmed (Douglas Rushkoff) 2, 22, 12, 10, 8, 7, 2, 2, 4, 4, 4, 16379716477
2012   Infochemistry (Konrad Szacilowski) 2, 6, 6, 3, 2, 5, 2, 3, 1, 1, 2, 52225170
2013    Invent to Learn (Sylvia Libow Martinez, Gary Stager) 12, 32, 15, 8, 12, 9, 7, 7, 9, 9, 8, 152010015570
2013     Informatik erweitert Horizonte9, 16, 10, 10, 11, 6, 2, 6, 8, 8, 15, 143115714723
2013     Der Wiki-Weg des Lernens (Michele Notari, Beat Döbeli Honegger) 17, 78, 22, 39, 25, 34, 31, 23, 24, 24, 19, 2055305201698
icon
Texte
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1972   Should the Computer Teach the Student, or Vice-Versa? (A. W. Luehrman) 3, 6, 7, 4, 3, 3, 2, 1, 2, 2, 3, 91059691
1997   Why Interaction is More Powerful Than Algorithms (Peter Wegner) 3, 6, 5, 10, 7, 2, 5, 2, 4, 4, 1, 102512101006
2003    Great principles of computing (Peter Denning) 2, 18, 10, 5, 6, 5, 8, 4, 1, 1, 3, 935189393
2007    Computing is a Natural Science (Peter Denning) 3, 14, 7, 6, 7, 2, 2, 1, 3, 3, 4, 611166370
2013   Belebt die Einführung des Schulfachs Informatik die Nachfrage nach einem Informatikstudium? (Christian Götz, Peter Hubwieser) 4, 6, 5, 4, 4, 1, 1, 2, 3, 3, 1, 8388111
2013    Informatik ist auch eine Sozialwissenschaft! (Abraham Bernstein) 11, 8, 12, 3, 4, 6, 3, 6, 2, 2, 3, 73217236

iconDieses Kapitel erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

icon
Nicht erwähnte Begriffe
Behaviorismus, Church-Turing-These, Eltern, Gödelsches Theorem, Lambda-Kalkül, LehrerIn, Unterricht

iconTagcloud

icon2 Einträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

Diese Grafik fensterfüllend anzeigen als Pixelgrafik (PNG) Vektorgrafik (SVG)

iconVolltext dieses Dokuments

LokalWozu Informatik?: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 1629 kByte)

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.