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Beats Biblionetz - Texte

Bildung in der digitalen vernetzten Welt

Dagstuhl-Erklärung
Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnol
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iconEmpfehlungen

Mit der Dagstuhl-Erklärung liegt also ein kohärentes und wissenschaftlich fundiertes Gesamtkonzept vor, das alle relevanten Aspekte einer digitalen Bildung in der Schule umfasst und in dem die Informatik verankert ist.
Von Rudolf Peschke, Gerhard Röhner im Journal Coding (2017) im Text Informatik wird zum Thema

iconZusammenfassungen

Torsten BrindaCarsten SchulteBeat Döbeli HoneggerWerner HartmannBardo HerzigHeidi SchelhoweDiese Erklärung richtet sich an Institutionen des Bundes und der Länder, an Bildungsexpert_ innen und Praktiker_innen im Bildungswesen. Sie wurde in einem GI-Dagstuhl Seminar im Februar 2016 von Expert_innen aus der Informatik und ihrer Didaktik, der Medienpädagogik, der Wirtschaft und der Schulpraxis verfasst.
In gemeinsamer Verantwortung von Medienpädagogik, Informatik und Wirtschaft fordern wir:
  1. Bildung in der digitalen vernetzten Welt (kurz: Digitale Bildung) muss aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller und anwendungsbezogener Perspektive in den Blick genommen werden.
  2. Es muss ein eigenständiger Lernbereich eingerichtet werden, in dem die Aneignung der grundlegenden Konzepte und Kompetenzen für die Orientierung in der digitalen vernetzten Welt ermöglicht wird.
  3. Daneben ist es Aufgabe aller Fächer, fachliche Bezüge zur Digitalen Bildung zu integrieren.
  4. Digitale Bildung im eigenständigen Lernbereich sowie innerhalb der anderen Fächer muss kontinuierlich über alle Schulstufen für alle Schüler_innen im Sinne eines Spiralcurriulums erfolgen.
  5. Eine entsprechend fundierte Lehrerbildung in den Bezugswissenschaften Informatik und Medienbildung ist hierfür unerlässlich. Dies bedeutet:
    • a. Ein eigenständiges Studienangebot im Lehramtsstudium, das Inhalte aus der Informatik und aus der Medienbildung gleichermaßen umfasst, muss eingerichtet werden.
    • b. Die Fachdidaktiken aller Fächer und die Bildungswissenschaften müssen sich der Herausforderung stellen und Forschung und Konzepte für Digitale Bildung weiterentwickeln.
    • c. Umfassende Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller und anwendungsbezogener Perspektive müssen kurzfristig eingerichtet werden.
Von Torsten Brinda, Ira Diethelm, Rainer Gemulla, Ralf Romeike, Johannes Schöning, Carsten Schulte, Thomas Bartoschek, Julia Behrens, Nadine Bergner, Leonore Dietrich, Beat Döbeli Honegger, Rüdiger Fries, Rainer Gemulla, Werner Hartmann, Lutz Hellmig, Bardo Herzig, Jürgen Hollatz, Benjamin Jörissen, Sven Kommer, Alexander Mittag, Peter Kusterer, Andreas Oberweis, Torsten Otto, Alexander Rabe, Gerhard Röhner, Heidi Schelhowe, Björn Scheuermann, Birgit Schmitz, Hartmut Sommer, Martin Zimnol im Text Bildung in der digitalen vernetzten Welt (2016)

iconBemerkungen

Das Jahr 2016 kann als ein durchaus konstruktives Jahr für die Zusammen arbeit zwischen der Medienbildung und der Informatikdidaktik bezeichnet werden. So fand im Februar 2016 im Schloss Dagstuhl das Seminar „Infor matik und Schule" statt, das sich mit dem Verhältnis von informatischer Bildung und „Digitaler Bildung" auseinandersetzte und hierzu einen kon struktiven, interdisziplinären Diskurs zwischen Vertretern der Informatik, Informatikdidaktik, Medienpädagogik, Medienbildung, Politik, Schule und Wirtschaft weiterführte. Als Ergebnis des Seminars wurde die gemeinsame „Dagstuhl-Erklärung: Bildung in der digitalen vernetzten Welt" (Gl 2016) veröffentlicht, die auch auf der GMK-Konferenz 2016 diskutiert wurde und einen vielversprechenden Ansatz für den weiteren Diskurs liefert. Digitale Bildung sollte demnach die Phänomene, Artefakte, Systeme und Situatio nen der „digitalen Welt", denen Schülerinnen und Schüler begegnen, aus einer anwendungsbezogenen, einer gesellschaftlich-kulturellen und einer technologischen Perspektive in den Blick nehmen.
Von Ralf Romeike im Buch Software takes command im Text Wie informatische Bildung hilft, die digitale Gesellschaft zu verstehen und mitzugestalten (2017)

iconDieses Positionspapier erwähnt...

iconDieses Positionspapier erwähnt nicht... Eine statistisch erstelle Liste von nicht erwähnten (oder zumindest nicht erfassten) Begriffen, die aufgrund der erwähnten Begriffe eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen, erwähnt zu werden.

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Nicht erwähnte Begriffe
Schweiz

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icon21 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconVolltext dieses Dokuments

LokalAuf dem WWW Bildung in der digitalen vernetzten Welt: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 259 kByte; WWW: Link OK 2017-11-11)
LokalAuf dem WWW Bildung in der digitalen vernetzten Welt: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 618 kByte; WWW: Link OK )
LokalAuf dem WWW Bildung in der digitalen vernetzten Welt: Artikel als Volltext (lokal: PDF, 259 kByte; WWW: Link tot Link unterbrochen? Letzte Überprüfung: 2017-11-11 Letzte erfolgreiche Überprüfung: 2017-10-11)

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20162017