Vom Rohbau zum fertigen Gebäude

Anwendungsentwicklung mit MS Access - Vortrag für StudentInnen der Vorlesung Informationssysteme für Ingenieure

ETH Zürich,

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Bausteine zur Anwendungsentwicklung
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Zum technischen Teil:
Aus den Übungen kennen Sie vorallem Tabellen und Abfragen. Zur Erstellung von fertigen Anwendungen verfügt Access über weitere Möglichkeiten.
Einerseits handelt es sich dabei um Objekte zur benützerfreundlicheren Dateneingabe und Datenausgabe:

  • Formulare: So werden in Access Bildschirmmasken genannt. Sie dienen zur Daten-Ein- und Ausgabe am Bildschirm.

  • Berichte: Berichte dienen zur Datenausgabe auf Papier.

Formulare und Berichte lassen sich auch ohne Programmierung einsetzen. Viele von Ihnen haben sie bereits früher oder in den Übungen verwendet.


Andererseits verfügt Access über zwei Varianten zur Steuerung von Abläufen:

  • Makros: Makros ermöglichen die grobe Steuerung von Abläufen in Access. Ich rate Ihnen von der Verwendung von Makros aus verschiedenen Gründen ab:
    - Sie sind schlecht dokumentierbar.
    - Sie sind somit schlecht wartbar.
    - Die Makrosprache ist nicht konstant.
      (Änderungen bei Versionswechsel von Access)

  • Module: Alle Elemente von Access lassen sich mit Hilfe der Programmiersprache Visual Basic for Applications steuern. Dabei handelt es sich um einen stark erweiterten Basic-Dialekt, der in allen Microsoft-Applikationen Verwendung findet.
    Programm-Code, der einen Ablauf oder eine Formatierung steuert ist meist direkt einem bestimmten Formular oder Bericht zugeordnet (siehe nachfolgende Demo).
    Wenn gewisse Prozeduren aber an verschiedenen Orten verwendet werden, dann können sie in eigenen Modulen abgelegt werden und von verschiedener Seite her aufgerufen werden.