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Beats Biblionetz - Aussagen

Wissenschaftsargument: Informatik gehört zur Allgemeinbildung, weil Informatik mit Simulation ein drittes Standbein in die Wissenschaft gebracht hat.

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Jürg KohlasZum einen sind im Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) die Hauptziele der Matura formuliert, nämlich Studierfähigkeit und Vorbereitung auf die Lösung anspruchsvoller Aufgaben in der Gesellschaft. Wie soll man das erreichen ohne Kenntnisse der Informatik?
Von Jürg Kohlas im Text "Wir könnten viel Geld sparen" (2013)
Jürg KohlasJürg SchmidCarl August ZehnderInformatische Modelle bilden heute in fast allen Wissenschaftsdisziplinen neben Theorie und Experiment wichtige Elemente der Lehre und Forschung. Eine Schulung in konstruktivem Informatikdenken ist eine notwendige Voraussetzung, um solche Modelle sinnvoll zu nutzen und kreativ selber zu gestalten
Von Jürg Kohlas, Jürg Schmid, Carl August Zehnder im Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Argumente für Informatik am Gymnasium auf Seite 15
Jürg KohlasJürg SchmidCarl August ZehnderDie Informationstechnologie stellt uns erstmals ein universelles Arbeitsinstrument zur Verfügung, mit dessen Hilfe verschiedenste Objekte unserer geistigen Tätigkeit – Texte, Grafiken, Bilder, Musik, Statistiken, Messdaten usw. – konsumiert, ausgetauscht und verarbeitet werden können. Der Computer ist nicht ein spezialisiertes Werkzeug. Er bildet einen adaptiven, virtuellen Arbeitsplatz, dessen Arbeitsumgebung sich ständig anpassen kann. Dabei wird man mit der charakteristischen Dichotomie – Einfachheit und Komplexität – der Informationstechnologie konfrontiert.
Von Jürg Kohlas, Jürg Schmid, Carl August Zehnder im Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Argumente für Informatik am Gymnasium auf Seite 27
Jürg KohlasJürg SchmidCarl August ZehnderDie Sprache der Informatik tritt damit als wissenschaftliches Ausdruckmittel und als Arbeitsinstrument neben jene der Mathematik. Das führt oft zu völlig neuen Einsichten und Denkweisen. Anders ausgedrückt: Zu den klassischen Wissenschaftsmethoden der Theorie und des Experiments gesellen sich neu das virtuelle Modell und die Simulation, die sowohl die Ausdrucksstärke der Theorie als auch die Möglichkeiten des Experiments entscheidend erweitern können, wie zahlreiche Beispiele aus Physik, Meteorologie, Medizin, Soziologie und den Wirtschaftswissenschaften zeigen.
Von Jürg Kohlas, Jürg Schmid, Carl August Zehnder im Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Argumente für Informatik am Gymnasium auf Seite 29
Jürg KohlasJürg SchmidCarl August ZehnderDie Informatik und ihre Anwendungen sind heute ein Motor des Fortschritts in allen Gebieten der Wissenschaft. Sie haben die Forschungsmethoden überall revolutioniert. Die Forscher stehen heute vor umfangreichen Datenmengen, bei denen naiv entworfene Algorithmen unbrauchbar sind. Um die Datenmengen bewältigen zu können, braucht es vertiefte Kenntnisse der Stärken und Schwächen von Datenstrukturen und Algorithmen. Diese Ausführungen zeigen auf, dass eine echte Grundbildung in Informatik nicht Selbstzweck ist, sondern unerlässliche Voraussetzung, um heute in allen Bereichen auf der Höhe der Zeit mitzuhalten. Insofern ist Informatikbildung ein wichtiges Element, um die Konkurrenzfähigkeit der Wissensnation Schweiz aufrechtzuerhalten und zu fördern.
Von Jürg Kohlas, Jürg Schmid, Carl August Zehnder im Buch informatik@gymnasium (2013) im Text Argumente für Informatik am Gymnasium auf Seite 27
Beat Döbeli HoneggerDas Wissenschaftsargument überträgt das Modellieren und Simulieren auf Wissenschaft und Forschung, also vom Lernen einer Einzelperson auf das Lernen der Gesellschaft. Die Wissenschaft kennt seit dem Altertum die Theorie als Methode zur Wissensgenerierung. Im Laufe der Zeit gesellte sich das kontrollierte Experiment als zweites Standbein dazu. In den letzten 20 Jahren hat sich dank Informatik und Computern Simulation als wichtige Erkenntnismethode neben Theorie und Experiment etabliert. Viele Wissenschaftszweige – nicht nur in den Naturwissenschaften – haben eigene Unterbereiche mit Lehrstühlen und Ausbildungsgängen im Bereich Computational XY geschaffen: Computational Physics, Computational Biology oder Computational Linguistics. Der Urknall lässt sich nicht nachbauen, aber simulieren. Neue Proteine und Medikamente werden oft erst im Computer simuliert, bevor sie im Labor auch chemisch hergestellt werden. Neben Wetter- und Klimaentwicklungen werden auch menschliche Entscheidungen – seien dies Fluchtwege in Gebäuden oder die Kundenzirkulation in Warenhäusern – digital modelliert und simuliert. Simulation hat eine solche Bedeutung in der Wissenschaft gewonnen, dass Informatik wie Mathematik als Wissenschaftspropädeutik ins Gymnasium gehört.
Von Beat Döbeli Honegger im Buch Mehr als 0 und 1 im Text Wozu Informatik? (2016) auf Seite 93
First of all, most of the scientific disciplines are asked to handle a huge amount of data. This is not only true for experimental sciences such as biology, chemistry or physics, but also for economics, sociology, medicine etc. Because the amount of data is growing fast, one needs a well-structured way of saving it as well as efficient algorithms for searching, processing and communicating it. Many scientific disciplines, not only the natural sciences, generate knowledge from the data they collected by experiments, measurements, and assessments. To extract knowledge from the given data often requires a huge amount of computer work. This can only be done if one is able to develop specific efficient algorithms for these tasks or to ask computer scientists for their support. But this cannot be achieved without the ability to describe the problems exactly.
Of a similar importance is the application of simulations. In order to forecast some development, we create models and run simulations on them. This originally basic research instrument of physics, chemistry and engineering became a fundamental tool in sciences like economics, sociology, psychology, etc., which avoided the use of exact mathematical methods for a long period of time. Without simulations, many research projects would be unthinkable.
im Konferenz-Band Informatics in Schools im Text Why Teaching Informatics in Schools Is as Important as Teaching Mathematics and Natural Sciences (2011) auf Seite 24

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