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Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten

Isabel Wilke
Publikationsdatum:
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iconZusammenfassungen

Dieser Artikel ist ein systematischer Review von Studien zu den Wirkungen nicht-ionisierender Strahlung in der Mikrowellen(MW)-Frequenz 2,45 GHz (2.450 MHz), die hauptsächlich für WLAN/WiFi-Anwendungen (Wireless Local Area Network) und den Mikrowellenherd genutzt wird. Neuere WLAN-Standards nutzen auch die Frequenzen 5 GHz, 6 GHz und 60 GHz. Für viele Mobilfunk-Anwendungen setzt sich WLAN durch, weil WLAN lizenzfrei und für Nutzer kostenlos ist. Damit die Nutzer überall online sein können, werden immer mehr gepulste 2,45-GHz-WLAN-Sender (Access Points, FemtoZellen, Router) in Bibliotheken, Krankenhäusern, Hotels, Flughäfen, Bahnhöfen, Shopping-Malls, auf öffentlichen Plätzen, in Bussen, S-Bahnen und Reisezügen aufgebaut. Spiele werden über WLAN-Konsolen gesteuert. Büro- und Haushaltsgeräte werden mit WLAN-Sendern ausgestattet. Heim-Router haben oft zwei WLAN-Sender. Die deutsche Kultusministerkonferenz hat beschlossen, dass für die „Digitale Bildung“ alle Schulen WLAN bekommen sollen. Die umfangreiche Forschungslage über gesundheitliche Risiken der WLAN-Strahlung wird dabei von den politischen Entscheidungsgremien und in der öffentlichen Debatte in der Regel nicht beachtet.
Von Isabel Wilke im Text Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten (2018)

iconBemerkungen

Behördensprecher Jan Henrik Lauer, von unserer Redaktion um eine Einschätzung der Wilke-Arbeit gebeten, wirft der Biologin unwissenschaftliche Methoden vor. Zu dem strittigen Frequenzbereich gebe es rund 2800 experimentelle Studien. Wilke habe aber nur etwa hundert davon beachtet. „Es scheint, als ob ‚systematisch‘ Studien ausgewählt wurden, die gesundheitsrelevante Effekte zeigen, ohne dabei die Qualität und Aussagekraft des Studiendesigns in irgendeiner Hinsicht zu berücksichtigen“, kritisiert Lauer. Bewerte man die Gesamtheit aller Studien, so lasse sich keine „frequenzspezifische Gefährlichkeit von WLAN erkennen“.
Der BfS-Sprecher untermauert seine Kritik mit Beispielen: Wenn ein Laptop die Spermienqualität beeinträchtige, dann könne das auch an der Akku-Wärme liegen. Dass ein EEG durch hochfrequente Felder beeinflusst werde, sei unstrittig; doch aus Sicht von EEG-Experten seien solche Effekte gesundheitlich nicht relevant. Oxidativer Stress sei ein natürlicher Prozess; das Robert-Koch-Institut habe 2008 keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Umweltbelastungen, oxidativem Stress und bestimmten Krankheitsbildern bestätigen können.
Von Eckhard Stengel im Konferenz-Band SIGCSE 2017 im Text Umweltmediziner warnen: Hyperaktiv durch WLAN? (2018)

iconDieser Text erwähnt ...


Aussagen
KB IB clear
Elektrosmog ist ein Gesundheitsrisiko
Wireless LAN erhöht Elektrosmog

Begriffe
KB IB clear
Gehirnbrain, Gesundheithealth, Schuleschool, WLAN / Wireless LANWireless LAN

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Nicht erwähnte Begriffe
Wireless Computing an Schulen

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