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Beats Biblionetz - Aussagen

Lesen am Bildschirm geschieht oberflächlicher als Lesen auf Papier

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconBemerkungen

Beat Döbeli HoneggerDiese Aussage scheint mir sehr pauschal. Man muss genauer hinschauen, wer wann was mit welcher Absicht auf welchem Medium liest.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 07.12.2019
Beat Döbeli HoneggerGemäss COST E-READ Stavanger Declaration wurde dieser Zusammenhang bei Sachtexten, insbesondere unter Zeitdruck gefunden, nicht aber bei Belletristik-Texten.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 07.12.2019
Vor dem Bildschirm überschätzten wir gerne unsere Verständnisfähigkeiten, sagen die Psychologen. Wir verarbeiten das dort Gesehene und Gelesene fragmentarischer. Wir überfliegen eher. Das aber macht uns nicht unbedingt zu bildungsmässigen Überfliegern.
Von Paul Jandl im Text Lauter digitale Überflieger (2019)
A meta-study of 54 studies with more than 170.000 participants demonstrates that comprehension of long-form informational text is stronger when reading on paper than on screens, particularly when the reader is under time pressure. No differences were observed on narrative texts;
Von E-READ Evolution of Reading in the Age of Digitisation im Text COST E-READ Stavanger Declaration Concerning the Future of Reading (2019)
Pädagogik 11/2021Zu Beginn unseres Projektes waren wir davon ausgegangen, dass wir Kopier- und Buchkosten sparen könnten. Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass Schüler das elektronische Unterrichtsmaterial ausdrucken und im Anschluss mit der Papierversion arbeiten. Dieses Verhalten wird verständlich, wenn man bedenkt, dass das Leseverständnis höher ist, wenn man einen Text auf Papier liest und nicht am Bildschirm (vgl. Mangen et al. 2013). Man kann bei den dänischen Schulbuchverlagen für nahezu alle Bücher auch Lizenzen für eine elektronische Version kaufen. Da sich die Schüler die Dateien dann aber ausdrucken, hat sich diese Form des Buches an unserer Schule nicht durchgesetzt.
Von Jens Mittag in der Zeitschrift Pädagogik 11/2021 im Text Wie machen es die digitalen Vorreiter? (2021)
Another example of this complexity was found when examining beginning readers between the ages of 5 and 6. These data revealed that when children of this age read simple texts, medium appears to have little influence on comprehension outcomes (e.g., De Jong & Bus, 2004; Dundar & Akcayir, 2012). However, for readers of other ages, such as high school students, engaged in the processing of more complex texts, the findings suggest that medium type matters in comprehension (e.g., Eshet-Alkalai & Geri, 2009; Lenhard et al., 2017). For example, Lenhard et al. (2017) concluded that although participants read more quickly in digital medium, it led to a shallower processing of the text. In effect, under these circumstances, medium type plays a more significant role in comprehension outcomes.
Von Lauren M. Singer, Patricia A. Alexander im Text Reading on Paper and Digitally (2017)

iconErwähnungen auf anderen Websites im Umfeld von Beat Döbeli Honegger

Website Webseite Datum
Argumente gegen das Digitale in der SchuleOberflaechlichkeitsArgument06.02.2013

iconZitationsgraph

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iconZeitleiste

icon10 Erwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

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