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Beats Biblionetz - Aussagen

Schulbuch = heimlicher Lehrplan

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iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Das Schulbuch repräsentiert den geheimen Lehrplan bzw. stellt das Leitmedium des Unterrichts bei Planung und Durchftihrung dar und beeinflusst deshalb - zusammen mit der Lehrperson, den Lernenden und anderen Lernmaterialien - ganz wesentlich Lehrziele, -inhalte, -methoden und -ergebnisse.
Von Hermann Astleitner im Buch Schulbücher im Fokus (2012) im Text Schulbuch und neue Medien im Unterricht

iconBemerkungen

Dominik PetkoAuch heute wird Lehrbüchern noch attestiert, dass sie den Unterricht wesentlich prägen (Niehaus, Stoletzki, Fuchs, & Ahlrichs, 2011).
Von Dominik Petko im Buch Einführung in die Mediendidaktik (2014) im Text Digitale Lern- und Unterrichtsmedien
Einen geheimen Lehrplan" befolgen manche Schulbücher insofern, als sie sich nicht einmal nach den heute geltenden Curricula richten, sondern nach Lehrplänen früherer Jahre, in denen diese Bücher erstmals auf den Lernmarkt gelangt sind. Da die Erarbeitung eines ganz neuen, aktuellen Schulbuchs eine kostspielige Investition erfordert, versuchen Verleger nicht selten, ein Buch solange wie möglich in der Schule wirken zu lassen, sei es auch mit geringen Überarbeitungen der Aktualisierung wegen. Weil so seit langem verfahren wird (auch aus Gründen der Sparsamkeit in der einzelnen Schule) wird der Unterricht insofern von einem "Gesetz der Verspätung" regiert, als veraltetes Wissen beibehalten wird, weil die Schulbehörden das insgeheim zulassen. Mit diesem ungeschriebenen Gesetz haben Autoren und Verleger von Schulbüchern aber auch bereits dann zu kämpfen, wenn an einem neuen Buch gearbeitet wird, und zwar zu lange, weil beim Erscheinen des neuen die fachliche Entwicklung schon längst weiter fortgeschritten ist, gerade in Wirtschaft und Technik. Zeitkritiker folgern daraus, dass auf Schulbücher ganz verzichtet werden und statt deren aktuelle fotokopierte Informationsmaterialien im Unterricht eingesetzt werden sollten, damit der Unterricht dem neuesten Sachstand gerecht werden kann. Es gibt bereits Schulen, die so verfahren und sich vor dem "Gesetz der Verspätung" nicht fürchten.
Von Franz Pöggeler im Buch Schulbuchforschung in Europa (2003) im Text Schulbuchforschung in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 auf Seite 49

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

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