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Beats Biblionetz - Bücher

Sind Computer die besseren Menschen ?

Weizenbaum contra Haefner
Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Klaus Haefner, Michael Haller, Joseph Weizenbaum ,  
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iconBemerkungen zu diesem Buch

Beat Döbeli HoneggerDieses Buch habe ich nach dem Besuch eines gleichnamigen Podiumsgesprächs in der Roten Fabrik Zürich mit Joseph Weizenbaum, Peter Marti und Matthias Gutknecht gekauft.
Von Beat Döbeli Honegger, erfasst im Biblionetz am 07.02.1999

iconDieses Buch erwähnt...


Personen
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Douglas Hofstadter, Seymour Papert, Alan Turing, Joseph Weizenbaum

Fragen
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Was unterscheidet den Menschen vom Computer?
Werden Computer künftig intelligenter als Menschen?

Begriffe
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Bewusstseinconsciousness, Computercomputer, Erfahrungexperience, Informatik im Unterricht (Informatikanwendung), Informationinformation, Informationsverarbeitunginformation processing, Künstliche Intelligenz (KI / AI)artificial intelligence, Religionreligion, Simulation, Sprachelanguage, Technik, Technologisierung des Alltags
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Bücher
Jahr UmschlagTitelAbrufeIBOBKBLB
1976  Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (Joseph Weizenbaum) 8, 9, 14, 14, 7, 13, 19, 7, 17, 7, 16, 261021582617794
1979    Gödel, Escher, Bach (Douglas Hofstadter) 8, 9, 8, 8, 7, 14, 10, 6, 12, 8, 13, 16531641615489

iconZitate im Buch

Joseph WeizenbaumVon wem und wie wurde überhaupt entschieden, daß wir das wollen?
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 91
Joseph WeizenbaumEin Computer kann einfach keine menschliche Geschichte oder menschliche Erfahrung haben.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 90
Joseph WeizenbaumIn der Tat kann die Naturwissenschaft überhaupt keine ihrer abstrakten Aussagen beweisen.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 115
Joseph WeizenbaumDie Computerisierung des Alltags bringt am Ende nicht Kreativität, sondern die große Gleichförmigkeit.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 67
Joseph WeizenbaumJeder Mensch ist aber ein Sonderfall - jeder Mensch ist von seiner eigenen und einzigartigen Lebensgeschichte geprägt.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 90
Klaus HaefnerBildung ist nicht mehr interessant angesichts der Möglichkeit, geronnene Qualifikation als Hard- und Software zu kaufen.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 96
Joseph WeizenbaumIch glaube es ist ein grosser Fehler ,das Menschsein nach dem zu definieren, was der Mensch kann,aber der Computer nicht.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990)
Klaus HaefnerDies ist der Teufelskreis des computergestützten Unterrichts: Sobald man weiß, wie man eine Fertigkeit vermittelt, kann man den Menschen gleich ganz davon befreien und alles dem Computer überlassen.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 71
Klaus HaefnerDank der Informationstechnik scheint es nun erstmals in der Menschheitsgeschichte möglich, weite Bereiche der menschlichen Arbeit zur Befriedigung der Grundbedürfnisse vollautomatisch abwickeln zu lassen.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 91
Joseph WeizenbaumWir können die Technik nicht aus unserem Leben verbannen, die Verkehrsmittel nicht und inzwischen auch die Computer nicht. Umso wichtiger aber ist es, daß wir darüber nachdenken, wie wir mit den Errungenschaften der Technik in Zukunft umgehen sollen und wollen.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 60
Joseph WeizenbaumAls in den 60er und 70er Jahren die Computer-Lemprogramme entwickelt wurden, träumten die Pädagogen die große Utopie, daß nun das Wissen demokratisiert und alle Menschen sich selbst schulen könnten. Später mußte man einsehen, daß dies eine große Illusion gewesen ist.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 70
Klaus HaefnerIch plädiere weiterhin dafür, Kinder bis zu ihrem 8. oder 10. Lebensjahr in sozialen Umgebungen fest einzubinden, in denen Informationstechniken inklusive Fernsehen eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Für dieses Plädoyer gibt es sehr gute Argumente der Entwicklungspsychologie.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 72
Klaus HaefnerJa, ich denke, daß wir theoretisch - aber aus ökonomischen Gründen nicht auch praktisch - fast alle unsere Erfahrungen in Computersprache übertragen können. Mit einer wichtigen Einschränkung: Es müssen menschliche Erfahrungen sein. Die uns bewusst sind, über die nachgedacht und so auch gesprochen werden kann.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 102
Klaus HaefnerDie sozialen Probleme in Bildung und Ausbildung lassen sich durch die Computerisierung des Alltags leider nicht lösen. Gleichwohl ist die Behauptung falsch, in der Schule könne man mit dem Computer nichts sinnvolles anfangen. Schließlich kann man ja das eine tun - Computer an der richtigen Stelle einsetzen - , und das andere nicht lassen, nämlich die sozialen Bedingungen verbessern.
Von Klaus Haefner im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 79
Joseph WeizenbaumDas ist nach meiner Überzeugung die Kernfrage der gesamten Computerentwicklung, ganz besonders der sogenannten künstlichen Intelligenz, über die viel Unsinniges geschrieben wird: Menschliche Erfahrung ist nicht über- tragbar. Menschen können lernen. Das heißt: Neues schöpfen. Nicht aber Computer. Die können lediglich Strukturen und Daten nach vorgegebenen Mustern erweitern oder verdichten.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 88
Joseph WeizenbaumIch meine, daß die Computerisierung nur für eine Minderheit wirklich Vorteile erbracht hat. Wenn auch nur sehr indirekt, so hat der computergestützte Strukturwandel im übrigen auch negative Auswirkungen für diejenigen, die zu den Schwachen und Benachteiligten gehören: Sie werden aus der informatisierten Welt ausgeschlossen. Heute von einer Befriedigung der Grundbedürfnisse der Menschheit zu sprechen ist lächerlich!
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 92
Joseph WeizenbaumIn der 'normalen' amerikanischen Schule werden Schüler selten als Einzelne vom Lehrer wahrgenommen. In der Hennigan-School werden sie ständig von Experten unterrichtet, die die sich um sie kümmern und fragen, wie es ihnen geht, Das ist vielleicht der Trick: Der Computer ist das Alibi, um diese Zuwendung geben zu können. Für zwei oder drei solcher Forschungsprojekte kann staatliche Unterstützung - oder Geld von IBM - locker gemacht werden. Das eigentliche Problem der Schulen bleibt aber davon unberührt.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 74
Joseph WeizenbaumIch glaube, es ist ein großer Fehler, das Menschsein nach dem zu definieren, was der Mensch kann, aber der Computer nicht. Aus solchen Versuchen geht ein Bild des Computers hervor, der insgeheim als Maßstab des Menschseins dient. Jeder Mensch ist aber ein Sonderfall - jeder Mensch ist von seiner eigenen und einzigartigen Lebensgeschichte geprägt. Ein Computer kann einfach keine menschliche Geschichte oder menschliche Erfahrung haben. Schon deswegen sind Mensch und Computer in einem strengen Sinn unvergleichbar.
Von Joseph Weizenbaum im Buch Sind Computer die besseren Menschen ? (1990) auf Seite 90

iconEinträge in Beats Blog

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconCo-zitierte Bücher

Buchcover

Computerdenken

Die Debatte um künstliche Intelligenz, Bewusstsein und die Gesetze der Physik

The Emperor’s New Mind

(Roger Penrose) (1989)    
Buchcover

Gödel, Escher, Bach

Ein endloses geflochtenes Band

Gödel, Escher, Bach

an Eternal Golden Braid

(Douglas Hofstadter) (1979)    
Buchcover

Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Computer Power and Human Reason

From Judgement to Calculation

(Joseph Weizenbaum) (1976)  
Buchcover

Kurs auf den Eisberg

oder nur das Wunder wird uns retten, sagt der Computerexperte

(Joseph Weizenbaum) (1984)    
Buchcover

Das Prinzip Verantwortung

Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation

(Hans Jonas) (1979)  
Buchcover

Understanding Computers and Cognition

A New Foundation for Design

(Terry Winograd, Fernando Flores) (1987)    
Buchcover

Mind over Machine

The Power of Human Intuition and Expertise in the Era of the Computer

(Hubert L. Dreyfus, S. Dreyfus) (1986)    

Logik der Forschung

(Karl R. Popper) (1973)
Buchcover

Die Konsequenzen von Informationsassistenten

Was bedeutet informationelle Autonomie oder wie kann Vertrauen in elektronische Dienste in offenen Informationsmärkten gesichert werden?

(Rainer Kuhlen) (1999)     
Buchcover

Didaktik der Informatik

Grundlagen, Konzepte und Beispiele

(Peter Hubwieser) (2000)     
Buchcover

Software Pioneers

Contributions to Software Engineering

( Personenreihenfolge alphabetisch und evtl. nicht korrekt Manfred Broy, Ernst Denert) (2002)  
Buchcover

Informatik-Duden

Ein Sachlexikon für Studium und Praxis

(Volker Claus, Andreas Schwill)  

iconStandorte Eine Liste von Orten, wo das Objekt physisch vorhanden ist.

Beat ( 18.06.1991)

iconBibliographisches Hier finden Sie Angaben um das gewählte Werk zu kaufen oder in einer Bibliothek auszuleihen.

Titel FormatBez.Aufl.JahrISBN      
Sind Computer die besseren Menschen ?DPaperbackvergriffen?-19903858422525SwissbibWorldcatBestellen bei Amazon.deBestellen bei ebook.de

iconBeat und Dieses Buch

Beat hat Dieses Buch vor seiner Dissertation ins Biblionetz aufgenommen. Die bisher letzte Bearbeitung erfolgte während seiner Zeit am Institut für Medien und Schule. Beat besitzt ein physisches, aber kein digitales Exemplar. Es gibt bisher nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren. Beat hat Dieses Buch auch schon in Blogpostings erwähnt.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

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