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Beats Biblionetz - Begriffe

Elektrosmog

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Der Begriff «Elektrosmog» hat sich als Sammelbegriff für alle technisch erzeugten elektrischen und magnetischen Felder durchgesetzt, wobei das Wort «Smog» (unerwünschte Verschmutzung der Atmosphäre mit Luftschadstoffen) fälschlicherweise den Eindruck hinterlässt, dass es sich dabei um einen unerwünschten und vielleicht auch vermeidbaren Nebeneffekt handelt. Dem ist aber nicht so. Da die elektromagnetischen Felder als Transportmittel die Datenübertragung in der Mobil- und Rundfunkverbindung überhaupt erst ermöglichen, sind sie im Gegenteil unerlässlich und werden zu diesem Zweck auch absichtlich erzeugt.
Von Dominique Bühler, Inge Rychener im Buch Handyknatsch, Internetfieber, Medienflut (2008) im Text Mobiltelefon - Ohne Handy einsam und verloren?

iconBemerkungen

Die wissenschaftliche Forschung über biologische Wirkungen nichtionisierender Strahlung entwickelt sich laufend. Bereits in der Pressemitteilung zur NISV Ende 1999 wurde festgehalten, dass «der Bundesrat neuen Erkenntnissen Rechnung tragen und die Verordnung bei Bedarf anpassen wird». Die Immissionsgrenzwerte sind gemäss Umweltschutzgesetz nämlich nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung festzulegen. Das Bundesgericht hat diesen Vorbehalt bestätigt (BGE 1A.94/2000/sch).
Von BUWAL Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Martin Röösli, Regula Rapp im Buch Hochfrequente Strahlung und Gesundheit (2003)
Viele Menschen befürchten, dass nicht ionisierende Strahlung - gleich welcher Herkunft - gesundheitsschädlich ist. Die Vielfalt der wissenschaftlichen Erkenntnisse lässt sich zum heutigen Zeitpunkt folgendermassen zusammenfassen: Die nicht ionisierende Strahlung kann zur Erwärmung des menschlichen Gewebes führen. Ebenfalls nachgewiesen sind Funktionsstörungen von Nerven- und Muskelzellen durch elektrische Ströme, die durch intensive Strahlung im Körper induziert werden. Diesen akuten Wirkungen ist gemeinsam, dass sie nur ab einer bestimmten Intensität der Strahlung auftreten.
Von Herbert Limacher im Text Wie hoch ist die Strahlung bei DECT- und WLAN-Installationen? (2004)
Letztlich ist es erstaunlich, wie wenig man über die effektive Bestrahlung durch das Handy weiss. Diese bewegt sich in einem wahnsinnig dynamischen Bereich. Die Strahlung eines 3G-Handy etwa kann um den Faktor 100 000 variieren, abhängig von der Verbindungsqualität. Das ist massiv. Es geht um gewaltige Grössenordnungen, dies ist auch bei der Handynutzung der Fall. Jeder telefoniert mit dem Handy, weshalb im Prinzip schon kleine Effekte eine grosse Wirkung haben können. Kaum eine andere Umweltexposition hat sich so rasch weltweit ausgebreitet. Deshalb ist die Idee eines Monitoring der Strahlen und der Gesundheit, wie es im neuen Fernmeldegesetz vorgeschlagen ist, sicher sehr wichtig.
Von Martin Röösli, Matthias Meili im Text «Mehr Antennen sind besser» (2018)
Bislang existieren erst wenige Erhebungen zur persönlichen NIS-Exposition in der Schweiz. Gemäss diesen liegt die über alle Aufenthaltsorte und die Zeit gemittelte Belastung durch körperferne NIS-Quellen typischerweise bei rund 0,2 Volt pro Meter (V/m) und ist von 2008 bis 2015 konstant geblieben. Einzig die Exposition durch Mobilfunk-Basisstationen hat in diesem Zeitraum auf tiefem Niveau leicht zugenommen. Die durchschnittliche Exposition durch Mobilfunk-Basisstationen nimmt mit zunehmender Urbanität tendenziell zu, die Unterschiede Stadt–Land sind aber gering. Im städtischen Raum ist die kurzzeitig auftretende maximale Exposition durch die Handys umstehender Nutzer rund viermal höher als jene durch Basisstationen. Die durchschnittliche Exposition ist in öffentlichen Verkehrsmitteln am höchsten, wo viele Menschen ihr Handy im Einsatz haben (0,55 V/m).
Von Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung im Buch Bericht Mobilfunk und Strahlung (2019)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Nichtionisierende Strahlung (NIS), DECT-Telefone, Anlagegrenzwert (für NIS), Strahlenbelastung durch Wireless LAN, Gesundheithealth
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Verwandte Aussagen
Mobiltelefone erhöhen Elektrosmog
DECT-Telefone erhöhen Elektrosmog
Wireless LAN erhöht Elektrosmog
Elektrosmog ist ein Gesundheitsrisiko

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Martin Röösli Martin
Röösli
Katharina Roser Katharina
Roser
Marloes Eeftens Marloes
Eeftens
Benjamin Struchen Benjamin
Struchen
Isabel Wilke Isabel
Wilke
Regula Rapp Regula
Rapp
Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung Arbeitsgruppe
Mobilfunk und Strahlung
BAG Bundesamt für Gesundheit BAG
Bundesamt für Gesundheit
BUWAL Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft

iconStatistisches Begriffsnetz  Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

iconEinträge in Beats Blog

iconErwähnungen auf anderen Websites

Website Webseite Datum
Argumente gegen das Digitale in der SchuleStrahlenbelastungsArgument20.09.2011

iconZitationsgraph

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icon81 Erwähnungen  Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconAnderswo finden

iconExterne Links

Auf dem WWW http://www.mobile-research.ethz.ch/ :Forschungsstiftung Mobilkommunikation der ETHZ ( WWW: Link OK 2020-08-11)

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