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Beats Biblionetz - Begriffe

iPhone-Projekt Goldau

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconDefinitionen

Beat Döbeli HoneggerChristian NeffIn a two year pilot project all 17 students of a 5th grade class in Goldau received a personal smartphone (Apple iPhone 3G) in fall 2009, which they could take home and use outside of school after an introductionary eight week phase. The students are allowed to use phone and internet services free of charge. For at least two years the students have anytime and anywhere a device at their disposal for reading, writing, calculating, drawing, taking pictures, listening to music, recording sound, making phone calls as well as browsing the internet and communication via various channels. While using the device in and out of school, the students shall learn to use the smartphone as part of their personal learning environment. The students have to learn to deal with ubiquitous computing and internet in an emancipated manner.
Von Beat Döbeli Honegger, Christian Neff im Konferenz-Band The PLE Conference im Text Personal Smartphones in Primary School (2010)
Beat Döbeli HoneggerUm Erfahrungen und Beispiele zu sammeln, wie das Lernen mit persönlichen Smartphones gelingen kann, wurde an der Projektschule Goldau von der PHZ Schwyz ein entsprechendes zweijähriges Pilotprojekt gestartet. Im August 2009 erhielten alle Kinder einer fünften Klasse ein iPhone zur Verfügung gestellt, das sie innerhalb und – nach dem Erarbeiten und Unterschreiben eines Nutzungsvertrags – seit kurzem auch ausserhalb der Schule kostenlos nutzen dürfen.
Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen.
Von Beat Döbeli Honegger in der Zeitschrift Bildung Schweiz 11a/2009 (2009) im Text Ein Computer pro Schulkind - mit Mobiltelefonen
Beat Döbeli HoneggerAn der Projektschule Goldau hat jedes Kind einer 5. Klasse ein persönliches iPhone erhalten, das innerhalb der nächsten zwei Jahre innerhalb und nach einer gewissen Einführungszeit auch ausserhalb der Schule genutzt werden darf. Damit haben die Kinder jederzeit und überall ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Musik und Töne hören und aufzeichnen, telefonieren sowie im Internet surfen und kommunizieren können. Die Kinder sollen das Gerät als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) umgehen lernen. Das Pilotprojekt, dem alle beteiligten Eltern zugestimmt haben, wird vom Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz geleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Es wird von Swisscom unterstützt, so dass der Schule, den Eltern und den Kindern keinerlei Kosten entstehen.
Von Beat Döbeli Honegger in der Zeitschrift PHZ-Inforum 3/2009 (2009) im Text Nicht nur misstrauisch sein
Wie die Volksschule in Zukunft Lehrmittel einsetzen könnte, zeigt sich eindrücklich in der sechsten Primarklasse im schwyzerischen Goldau. Versammeln sich die 17 Schülerinnen und Schüler bei Klassenlehrer Christian Neff, um Französisch zu sprechen oder Kopfrechnen zu üben, holt niemand ein Buch hervor. Stattdessen stöpseln sich die Elfjährigen einen Kopfhörer ins Ohr und legen ihr Apple iPhone 3G aufs Pult, jenes Gerät, das ihnen die Schule für einen zweijährigen Versuch zur Verfügung stellt. Das Projekt wird von der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz durchgeführt und soll zeigen, ob Jugendliche das iPhone in Unterricht und Freizeit gewinnbringend einsetzen. Auf dem Smartphone befinden sich Audiodateien der Lehrmittel, ein Vokabeltrainer, der Duden und ein Kopfrechnungsprogramm, daneben benutzen es die Kids zum Lesen, Schreiben, Zeichnen, Kommunizieren und Surfen. Zudem umfasst das Projekt ein neuartiges Sponsoring: Die Swisscom stellt die iPhones gratis zur Verfügung und übernimmt alle Verbindungskosten.
Von Beat Grossrieder im Text Smartphone statt Schulbuch (2010)

iconBemerkungen

Eine flächendeckende Einführung des iPhones in der Schule steht zurzeit nicht zur Diskussion.
Von SDA Schweizerische Depeschenagentur im Text Ein Jahr iPhone an der Schule (2010)
Beat Döbeli HoneggerDie ersten Monate des Projekts verliefen erfreulicherweise problemlos und waren geprägt von Informations- und Aufklärungsarbeit sowohl für die Schulkinder als auch deren Eltern.
Von Beat Döbeli Honegger in der Zeitschrift Bildung Schweiz 11a/2009 (2009) im Text Ein Computer pro Schulkind - mit Mobiltelefonen
Noch bis zu den Sommerferien dauert der Schulversuch in der Goldauer Schule. Ob die Kinder dann das iPhone behalten dürfen, ist noch unklar. Doch sowohl für Christian Neff als auch die Schüler der Klasse 6c ist bereits heute klar: Der Versuch hat sich gelohnt.
Von Andreas Oppliger im Text Der iPhone-Versuch hat sich gelohnt (2011)
Aufsehen erregte zu Beginn dieses Schuljahrs die Ausrüstung einer ganzen 5. Klasse in Goldau SZ mit «iPhones» zum freien Gebrauch während zwei Jahren. Ist das der Kniefall der Schule vor den modernen Medien und vor dem Kommerz, der dahintersteckt? Oder wird hier die Tür aufgestossen zu neuen Räumen des Lernens? Das Projekt verdient jedenfalls Aufmerksamkeit
Von Heinz Weber in der Zeitschrift Bildung Schweiz 11a/2009 (2009)
Es handle sich nicht um einen Schulversuch des Kantons Schwyz, präzisiert Projektleiter Beat Döbeli. Von einer definitiven Einführung sei man ohnehin noch recht weit entfernt. Angedacht sei allerdings eine Fortführung oder Ausweitung des Projektes, so Döbeli. Noch offen sei, mit welchen Geräten und Fragestellungen. «Aber das Projekt soll sicher keine Eintagsfliege sein.»
Von SDA Schweizerische Depeschenagentur im Text Ein Jahr iPhone an der Schule (2010)
Hanna Muralt MüllerWir haben ja bereits fantastische Beispiele in der Schweiz: Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Pädagogischen Hochschule Schwyz nutzt eine Klasse 11-Jähriger in Goldau das iPhone als Lernhilfe. Das Projekt ist im deutschsprachigen Raum und vermutlich auch europaweit einmalig. Und es hat Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler werden zum selbstständigen, selbst organisierten Lernen geführt.
Von Hanna Muralt Müller, bildungsklick.de im Text Die Schule muss Autodidakten heranziehen (2010)
Beat Döbeli HoneggerChristian NeffMit diesem auf zwei Jahre angelegten Projekt konnte europaweit erstmals eine Arbeits- und Lernumgebung von Primarschülerinnen und Primarschülern zur Verfügung gestellt werden, bei dem die Lernenden immer und überall einen mobilen und multimedialen Kleincomputer und Internetzugang nutzen konnten. Dies entspricht einer maximal möglichen 1:1-Ausstattung. Eine weitergehende Ausstattung ist nur möglich, wenn alle Lernenden über mehrere Geräte verfügen.
Von Beat Döbeli Honegger, Christian Neff im Konferenz-Band 2. Workshop 'Lerninfrastruktur in Schulen: 1:1-Computing' im Text Stell Dir vor es ist Primarschule und alle haben während zwei Jahren Computer und Internet in der Hosentasche (2011) auf Seite 21
Hanna Muralt MüllerEs kamen Argumente wie "Was, Kindern werden Handys abgegeben, obwohl man die doch eigentlich in der Schule verbieten sollte? Und was, wenn die Pornos schauen?". In diesem Projekt wurde voll auf die Selbstverantwortung und die Erziehung dazu gesetzt und festgestellt, dass sich die Schülerinnen und Schüler an die Vorgaben hielten - zumindest was das kontrollierte Schul-Handy anbelangt. Es gehört mit dazu, dass die Jugendlichen ihre Selbstverantwortung auch spüren müssen.
Von Hanna Muralt Müller, bildungsklick.de im Text Die Schule muss Autodidakten heranziehen (2010)
Die Schüler der iPhone-Klasse schätzen sich selber als kompetent im Umgang mit dem iPhone ein, sie thematisieren das Gerät im Unterricht, können in unterschiedlichen Situationen erklären, weshalb sie zu welchem Medium greifen und erhalten von Christian Neff zusätzlich zahlreiche Inspirationen sich damit auseinanderzusetzen. Die hier nochmal zusammengefassten Aspekte verdeutlichen, dass die iPhone-Klasse einen kritischen Umgang mit dem iPhone pflegt und in der Lage ist, die Nutzung zu reflektieren. Hiermit wurde die erste Hypothese bestätigt.
Von Sandra Wayer, Sarah Frei, Corinne Obrist in der Seminararbeit Medienkompetenzförderung: Das iPhone im Unterricht (2011)
An der Projektschule in Goldau hatte jedes Kind ein iPad und iPhone im Klassenzimmer. Die Klasse machte Schlagzeilen. Dominik Petko, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz-Schwyz (PHZ), zieht ein sehr positives Fazit: «Kinder erleben, dass man mit Computern und Internet viel Sinnvolles machen kann. Mit pädagogischer Begleitung lernen sie auch, verantwortlich mit diesen Technologien umzugehen. » Seiner Ansicht nach können diese Geräte zu einem Teil einer neuen Lernkultur werden, wenn Kinder sie als kreatives Werkzeug brauchen und wenn sie lernen, sichWissen auch selbst zu erarbeiten.
Von Silvia Camenzind im Text Jeder bringt sein eigenes Tablet (2013)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Projektschule Goldau, iPhone, Projekt Digitaler Alltag, Projekt Brings mIT!, Mobiltelefone in der Schulecell phones in learning

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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iconBlahfasel-Generator (Beta)

IPhone-Projekt Goldau als Leitbegriff des 21. Jahrhunderts
"iPhone-Projekt Goldau" ist zu einem Schlüsselbegriff der vergangenen Jahre geworden. Eine nüchterne Übersicht drängt sich auf.
Bereits im Jahr 2009 wurde das Thema erstmals diskutiert. Die Entwicklung scheint erst am Anfang zu sein. Oft wird Beat Döbeli Honegger zum Spannungsfeld iPhone-Projekt Goldau zitiert. Doch auch Christian Neff hat diesbezüglich einen guten Ruf.
Ein Blick auf die Geschichte des Begriffs ist hilfreich. Die neuste einigermassen bekannte Erklärung des Begriffs von Beat Grossrieder (2010) lautet: "Wie die Volksschule in Zukunft Lehrmittel einsetzen könnte, zeigt sich eindrücklich in der sechsten Primarklasse im schwyzerischen Goldau. Versammeln sich die 17 Schülerinnen und Schüler bei Klassenlehrer Christian Neff, um Französisch zu sprechen oder Kopfrechnen zu üben, holt niemand ein Buch hervor. Stattdessen stöpseln sich die Elfjährigen einen Kopfhörer ins Ohr und legen ihr Apple iPhone 3G aufs Pult, jenes Gerät, das ihnen die Schule für einen zweijährigen Versuch zur Verfügung stellt. Das Projekt wird von der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz durchgeführt und soll zeigen, ob Jugendliche das iPhone in Unterricht und Freizeit gewinnbringend einsetzen. Auf dem Smartphone befinden sich Audiodateien der Lehrmittel, ein Vokabeltrainer, der Duden und ein Kopfrechnungsprogramm, daneben benutzen es die Kids zum Lesen, Schreiben, Zeichnen, Kommunizieren und Surfen. Zudem umfasst das Projekt ein neuartiges Sponsoring: Die Swisscom stellt die iPhones gratis zur Verfügung und übernimmt alle Verbindungskosten."Verwandt gelagert die Erklärung von Beat Döbeli Honegger, Christian Neff (2010) : "In a two year pilot project all 17 students of a 5th grade class in Goldau received a personal smartphone (Apple iPhone 3G) in fall 2009, which they could take home and use outside of school after an introductionary eight week phase. The students are allowed to use phone and internet services free of charge. For at least two years the students have anytime and anywhere a device at their disposal for reading, writing, calculating, drawing, taking pictures, listening to music, recording sound, making phone calls as well as browsing the internet and communication via various channels. While using the device in and out of school, the students shall learn to use the smartphone as part of their personal learning environment. The students have to learn to deal with ubiquitous computing and internet in an emancipated manner.". Hier zeigen sich nun sowohl verbindende und trennende Aspekte. ...

icon48 Vorträge von Beat mit Bezug

icon4 Einträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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icon87 Erwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconExterne Links

Auf dem WWW Das iPhone-Projekt an der Projektschule Goldau: Website zum Projekt mit FAQ ( WWW: Link OK 2017-11-11)

iconAnderswo suchen Auch im Biblionetz finden Sie nicht alles. Aus diesem Grund bietet das Biblionetz bereits ausgefüllte Suchformulare für verschiedene Suchdienste an. Biblionetztreffer werden dabei ausgeschlossen.

iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf iPhone-Projekt Goldau 2511325485229241891465125329113245161043211123154142222252322233863231
Webzugriffe auf iPhone-Projekt Goldau 1579141697915128152212161359189101761323106101512401715119991288151219161219161126262017233630221910820151315172121301012131018920141059610372711146610513207161412
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