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Beats Biblionetz - Begriffe

E-Portfolioe-portfolio

iconBiblioMap Dies ist der Versuch, gewisse Zusammenhänge im Biblionetz graphisch darzustellen. Könnte noch besser werden, aber immerhin ein Anfang!

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iconSynonyme

E-Portfolio, ePortfolio

iconDefinitionen

Diese digitale Sammlung von Dokumenten und persönlichen Arbeiten (= lat. Artefakte) einer Person erfasst und veranschaulicht deren Lernergebnisse und den Prozess ihres Kompetenzlernens in einer bestimmten Zeitspanne.
Von Annette Kuhlmann, Werner Sauter im Buch Innovative Lernsysteme (2008) im Text Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0
George SiemensDefinitions of eportfolios vary, but generally include the notion of a digital resource (personal artifacts, instructor comments) demonstrating growth, allowing for flexible expression (i.e. customized folders and site areas to meet the skill requirements of a particular job), and permitting access to varied interested parties (parents, potential employers, fellow learners, and instructors).
Von George Siemens im Text ePortfolios (2004)
Veronika Hornung-PrähauserGuntram GeserWolf HilzensauerSandra SchönE-Portfolio ist eine digitale Sammlung von "mit Geschick gemachten Arbeiten" (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.
Von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön im Buch Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios (2007) im Text Didaktische Grundlagen der E-Portfolio-Arbeit
Wolf HilzensauerVeronika Hornung-PrähauserWir in Salzburg Research verstehen unter ePortfolio eine digitale Sammlung von "mit Geschick gemachten Arbeiten" (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.
Von Wolf Hilzensauer, Veronika Hornung-Prähauser im Text ePortfolio (2006)

iconBemerkungen

Veronika Hornung-PrähauserGuntram GeserWolf HilzensauerSandra SchönIn der Auseinandersetzung mit E-Portfolios werden Grundbegriffe und deren implizite Konzepte erstaunlich oft wenig klargestellt, unscharf verwendet oder unklar von einander abgegrenzt.
Von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön im Buch Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios (2007) im Text Didaktische Grundlagen der E-Portfolio-Arbeit
Veronika Hornung-PrähauserGuntram GeserWolf HilzensauerSandra SchönEin E-Portfolio bzw. die Portfolioarbeit dient keinem Selbstzweck, sondern ist eine Methode bzw. ein Konzept, um die lerntheoretische Zielsetzung des selbst organisierten Lernens umzusetzen.
Von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön im Buch Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios (2007) im Text Didaktische Grundlagen der E-Portfolio-Arbeit
Sabine SeufertTaiga BrahmWährend E-Assessment primär für die Bewertung und Beurteilung von Lernprozessen und Lernleistungen herangezogen wird, zielen E-Portfolios stärker auf die Dokumentation und Reflektion ab, wobei sie natürlich auch zur Beurteilung herangezogen werden.
Von Sabine Seufert, Taiga Brahm im Buch E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung (2007) im Text E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung auf Seite 7
Wolf HilzensauerVeronika Hornung-PrähauserDa es sich bei ePortfolios um eine Verknüpfung von Prozessen, Absichten und Ebenen handelt, ist die Frage nach einer einheitlichen und umfassenden Softwarelösung nur eingeschränkt zu beantworten. Je nach Absicht und Rahmenbedingung sind die Funktionen von ePortfolio Softwarelösungen sehr unterschiedlich und miteinander kaum vergleichbar.
Von Wolf Hilzensauer, Veronika Hornung-Prähauser im Text ePortfolio (2006)
Sabine SeufertTaiga BrahmAus technologischer Perspektive lassen sich E-Assessments und E-Portfolios ebenfalls deutlich voneinander abgrenzen. Während ein E-Assessment eher ein Bestandteil eines „klassischen“ Learning Management Systems darstellt, sind E-Portfolios meist ein zentrales Element einer Personal Learning Environments (PLEs), was als eine konsequente Implementierung eines lernerzentrierten Design-Ansatzes betrachtet werden kann.
Von Sabine Seufert, Taiga Brahm im Buch E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung (2007) im Text E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung auf Seite 19
Sabine SeufertTaiga BrahmDen Studierenden scheinen die E-Portfolios häufig eher aufoktroyiert, das heisst sie werden von den Verwaltungseinheiten installiert, ohne die Studierendenwünsche zu berücksichtigen. Häufig liegt der Schwerpunkt in diesen Fällen auf der Lernerfolgsmessung beziehungsweise der Möglichkeit, Portfolios zur Untermauerung des Gesamterfolgs eines Studiengangs oder einer Universität zu nutzen (vgl. Ayala, 2006, S. 12).
Von Sabine Seufert, Taiga Brahm im Buch E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung (2007) im Text E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung auf Seite 16
Veronika Hornung-PrähauserGuntram GeserWolf HilzensauerSandra SchönEin Weblog oder Lerntagebuch ist nicht als Portfolio i. e. S. zu bezeichnen. Ein auf einem Blog geführtes Tagebuch entspricht einem Lerntagebuch, das primär der eigenen, chronologischen Aufzeichnungen dient. Es ist damit keine zeitlich definierte Zielsetzung, Reflexion etc. verbunden. Im Zuge der Entwicklung von Social-Software- Werkzeugen können (im Unterschied zum papierbasierten Tagebuch) andere Menschen zum Kommentieren eingeladen werden.
Von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön im Buch Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios (2007) im Text Didaktische Grundlagen der E-Portfolio-Arbeit
Veronika Hornung-PrähauserGuntram GeserWolf HilzensauerSandra SchönEin wesentlicher Teil in der Arbeit mit E-Portfolios ist die Dokumentation individueller Reflexionsprozesse. Durch Reflexion wird die individuelle Lernleistung kritisch vom Lernenden selbst hinterfragt und im Hinblick auf das Erreichen der gesteckten Lernziele analysiert. Durch die kontinuierliche Beobachtung des Lernprozesses kann der geplante Lernweg sowie die Zielsetzung und die Auswahl der Lernziele sowohl vom Lernenden als auch vom Betreuungsteam bestmöglich beobachtet und nötigenfalls adaptiert werden.
Von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön im Buch Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios (2007) im Text Didaktische Grundlagen der E-Portfolio-Arbeit
Wolf HilzensauerVeronika Hornung-PrähauserePortfolios sind also weit mehr als eine "digitale Bewerbungsmappe", nämlich zugleich eine Methode für selbst-gesteuertes Lernen UND ein digitales Lernwerkzeug: Hyperlinks, webbasierte Lernumgebungen und neue Publizierungswerkzeuge fürs Internet unterstützen die Speicherung einer Vielzahl von Artefakten, die Verknüpfung derselben mit Lernzielen und ermöglichen flexible Darstellungsmethoden. ePortfolios sind ein Werkzeug zur strukturierten Sammlung, Speicherung und Darstellung sowohl des "Weges" (Bemühungen, Fortschritte) als auch des "Zieles" (Wissenszuwachs, Aufbau von Fach-, Methoden- oder Sozialkompetenzen) mittels digitaler Informationsobjekte. Portfolio Artefakte sind z.B. Lernzielvereinbarungen, Arbeitsaufträge, Aufsätze, Projekt- bzw. Seminararbeiten, Reflexionen, Portfoliokriterien, verbale und non-verbale Beurteilungen, Zeugnisse, Zertifikate, Preise usw.
Von Wolf Hilzensauer, Veronika Hornung-Prähauser im Text ePortfolio (2006)
Sabine SeufertTaiga BrahmWie auch in Kapitel 3 beschrieben wird, ist für eine langfristige Nutzung von E-Portfolios eine auf Lebenszeit verfügbare persönliche Webspace (im Sinne einer Personal Learning Environment) notwendig. Eine solche „lifetime personal web space“ könnte aus verschiedenen Sphären bestehen, die je nach Nutzerwunsch privat, öffentlich oder nur auf bestimmte andere Nutzer beschränkt werden können. Insofern wäre damit eine Kombination von E-Portfolio, Datenspeicher und Website möglich. Dadurch würde das Problem der Übertragung von Daten von einem in ein anderes System (Inkompatibilität) wegfallen; gleichzeitig könnten neben den Produkten von Lernprozessen auch der Lernprozess selbst dokumentiert werden (zum Beispiel durch Speicherung von Materialien aus Schul- beziehungsweise Hochschulzeiten). Bei diesem Konzept handelt es sich (noch) um Zukunftsmusik, dessen Realisierbarkeit zunächst durch umfassende Forschung überprüft werden muss (vgl. Cohn & Hibbitts, 2004).
Von Sabine Seufert, Taiga Brahm im Buch E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung (2007) im Text E-Assessment und E-Portfolio zur Kompetenzentwicklung auf Seite 17

iconVerwandte Objeke

icon
Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Portfolio, ELGG, Mahara, E-AssessmentE-Assessment, Personal Learning EnvironmentPersonal Learning Environment
icon
Verwandte Aussagen
E-Portfolios gefährden Privatsphäre der Lernenden

iconRelevante Personen

iconHäufig erwähnende Personen

iconHäufig co-zitierte Personen

Thomas Häcker Thomas
Häcker
Rachel S. Smith Rachel S.
Smith
Alan Levine Alan
Levine
Laurence F. Johnson Laurence F.
Johnson
Veronika Hornung-Prähauser Veronika
Hornung-Prähauser
Silvia Sippel Silvia
Sippel
Klaus Himpsl Klaus
Himpsl
Wolf Hilzensauer Wolf
Hilzensauer
Ilse Brunner Ilse
Brunner

iconStatistisches Begriffsnetz Dies ist eine graphische Darstellung derjenigen Begriffe, die häufig gleichzeitig mit dem Hauptbegriff erwähnt werden (Cozitation).

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iconBlahfasel-Generator (Beta)

E-Portfolio - die Perspektive von Dominik Petko
E-Portfolio - häufig zitiert, aber in den seltensten Fällen verankert. Der vorliegende Vortrag versucht deshalb, das Themenfeld vertiefter zu betrachten.
Ein erstes Mal wurde der Begriff im Jahr 2002 besprochen. Seither ist viel passiert. Oft wird Veronika Hornung-Prähauser zum Begriff E-Portfolio zitiert. Doch auch Wolf Hilzensauer hat diesbezüglich einen guten Ruf.
Notwendig ist ein Blick auf die zahlreichen Definitionen des Begriffs. Die neuste Beschreibung des Begriffs von Annette Kuhlmann, Werner Sauter von 2008 lautet: "Diese digitale Sammlung von Dokumenten und persönlichen Arbeiten (= lat. Artefakte) einer Person erfasst und veranschaulicht deren Lernergebnisse und den Prozess ihres Kompetenzlernens in einer bestimmten Zeitspanne."Ganz anders klingt die Beschreibung von Veronika Hornung-Prähauser, Guntram Geser, Wolf Hilzensauer, Sandra Schön von 2007 : "E-Portfolio ist eine digitale Sammlung von "mit Geschick gemachten Arbeiten" (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.". Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen hier nahe beieinander. ...

icon Vorträge von Beat mit Bezug

icon2 Einträge in Beats Blog

iconZitationsgraph

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iconErwähnungen Dies ist eine nach Erscheinungsjahr geordnete Liste aller im Biblionetz vorhandenen Werke, die das ausgewählte Thema behandeln.

iconExterne Links

Auf dem WWW electronicportfolios.org/: Dr. Helen Barrett: Electronic Portfolios and Digital Storytelling for lifelong and life wide learning ( WWW: Link OK 2017-10-28)
Auf dem WWW Mahara: Mahara is a fully featured open source electronic portfolio, weblog, resume builder and social networking system, connecting users and creating online communities. ( WWW: Link OK 2017-10-28)

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iconBiblionetz-History Dies ist eine graphische Darstellung, wann wie viele Verweise von und zu diesem Objekt ins Biblionetz eingetragen wurden und wie oft die Seite abgerufen wurde.

Verweise auf E-Portfolio 881043342736254188944332331291053273113122234110635443443632410
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