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Beats Biblionetz - Begriffe

Schweiz Switzerland

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iconSynonyme

Schweiz, Switzerland

iconBemerkungen

Erik BrynjolfssonDie Schweiz hat bereits einige innovative Ideen wie das bedingungslose Grundeinkommen ins Auge gefasst, das in den nächsten 10 bis 20 Jahren erforderlich sein könnte, um die Folgen der Automatisierung abzufedern. Das Land könnte sich dieses neue Modell leisten, weil es reich und produktiv ist und Technologie effektiv nutzt. Ich sehe die Schweiz als ein mögliches Modell für die Zukunft.
Von Erik Brynjolfsson, Marco Metzler in der Zeitschrift NZZ am Sonntag 3.01.2016 (2016) im Text «Millionen Arbeitsplätze verschwinden» auf Seite  25
Die GlücksformelDie glücklichsten Europäer leben in der Schweiz. An der schönen Landschaft allein kann es nicht liegen, auch nicht an der Sprache, denn unabhängig davon, ob sie der deutschen, französischen oder italienischen Volksgruppe angehören, sind die Eidgenossen zufriedener als ihre deutschen, französischen oder italienischen Nachbarn. Auch Reichtum und der ausgeprägte Sinn für Sauberkeit dürften nicht die entscheidende Rolle spielen.
Von Stefan Klein im Buch Die Glücksformel (2002) im Text Das magische Dreieck auf Seite  276
Helmut WillkeDie Schweizer überschätzen das System ihres Landes. Dabei vermag es einerseits kaum an der Lösung der globalen Probleme mitzuwirken, andererseits hat es grosse Mühe, sich zu erneuern. Dass Schweizerinnen teils bis in die 90er- Jahre warten mussten, bis sie abstimmen durften, ist symptomatisch. Und es kommen laufend Probleme hinzu: In ihrer heutigen Form wird die Schweiz ihre langfristigen Probleme – etwa die öffentliche Verschuldung oder die Sicherung der AHV – nicht lösen können.
Von Helmut Willke im Text «Die Schweizer Demokratie ist überfordert» (2014)
Die Schweiz ist ein geniales, austariertes und höchst modernes System: Sie hat institutionell gewollt die schwächste Regierung der Welt. Sie reduziert die Ausübung von Macht von Menschen über andere Menschen auf das nötigste Minimum. Mit der Folge, dass die Freiheit der Menschen in diesem Staatsgebilde maximiert wird. Um das zu erreichen, haben die Gründer des heutigen Bundesstaats so viele Machtbrechungsmechanismen eingeführt, wie es nur ging: Initiativen, Referenden, Subsidiarität bis auf Gemeindeebene, ein Parlament mit zwei gleichberechtigten Kammern, Föderalismus. Das führt dazu, dass in der Schweiz das Parlament alles unter Vorbehalt der Zustimmung des Souveräns, der Kantone, des Volks beschliesst. Kein Bundesrat kann einer Regierung eines anderen Landes definitiv zusagen, einen Vertrag einzugehen. Das einzige Land, in dem selbst in höchster Eile beschlossene Regierungsmassnahmen in der Krise dem Referendum unterstellt werden, ist die Schweiz. Das Ausserordentliche an der Pandemie ist nicht, dass die Regierung sich diktatorisch aufführt, sondern dass selbst in dieser ausserordentlichen Situation die Regierung nicht beschliessen kann, was sie will, und es gilt unveränderbar. Mit dem Unterschied, dass Referendumsabstimmungen nicht wie üblich vor dem Inkrafttreten des Gesetzes entscheiden, sondern während des Inkraftseins.
Von Gerhard Pfister im Text Nicht der Föderalismus ist das Problem, sondern jene, die nicht mit ihm umgehen können (2021)

iconVerwandte Objeke

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Verwandte Begriffe
(Cozitation)
Schuleschool, LehrerInteacher, Lehrplan 21, Unterricht, Bildungeducation (Bildung)
icon
Verwandte Aussagen
Klimawandel: Die Schweiz kann als kleines Land eh nicht viel ausrichten

CoautorInnenlandkarte

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iconBlahfasel-Generator (Beta)

Das Thema Schweiz gestern, heute und morgen
"Schweiz" ist zu einem Begriff der Gegenwart geworden. Eine nüchterne Betrachtung drängt sich auf.
Erstmalig wurde das Thema vor 129 Jahren besprochen. Seither ist viel passiert. Oft wird Beat Döbeli Honegger zum Thema Schweiz zitiert. Dominik Petko wird aber ebenfalls oft erwähnt.
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